Luterbach

Rauch im Trafohaus führt Polizei zu Einbruch – war es der Mann mit Verbrennungen?

Der Einbrecher hat auch Stromkabel zerschnitten und einen Kurzschluss ausgelöst. (Symbolbild)

Der Einbrecher hat auch Stromkabel zerschnitten und einen Kurzschluss ausgelöst. (Symbolbild)

In Luterbach stellte die Feuerwehr nach einem Einsatz im Transformatorenhaus fest, dass eingebrochen wurde. Fast gleichzeitig wurde im Dorf ein Mann mit schweren Verbrennungen gefunden. Vieles deutet daraufhin, dass er der Kupferdieb ist.

Am Montagnachmittag, kurz vor 13.15 Uhr, informierten Mitarbeiter der AEK onyx AG die Kantonspolizei Solothurn über eine starke Rauchentwicklung in einem Transformatorenhaus in Luterbach.

Sofort wurde die Feuerwehr Luterbach aufgeboten, welche vor Ort, mit Unterstützung der Feuerwehr Derendingen, das Transformatorenhaus vom Rauch befreite.

Beim darauf folgenden Kontrollgang stellten die Einsatzkräfte vor Ort einen Einbruch fest. «Dabei sind diverse Metallteile entwendet und Stromkabel abgeschnitten worden, was zu einem Kurzschluss führte», schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Fast gleichzeitig traf in der Alarmzentrale die Meldung über einen an der Solothurnstrasse in Luterbach aufgefundenen Mann ein, der mittelschwere bis schwere Verbrennungen aufwies.

Der 57-jährige Mann musste, nach der medizinischen Erstversorgung durch eine Ambulanz, mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen werden.

Ist der Mann ins Trafohäuschen eingebrochen und hat sich durch den Kurzschluss verletzt? «Ob die beiden Ereignisse einen Zusammenhang haben wird gegenwärtig geprüft», heisst es vonseiten der Polizei. Entsprechende Ermittlungen seien im Gange. (kps)

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