Seit längerer Zeit vollzieht sich im Bankwesen ein starker Wandel. Die Bankenwelt sieht sich zunehmend mit grossen Herausforderungen konfrontiert.

Neue gesetzliche Auflagen, veränderte Kundenbedürfnisse und die rasante Entwicklung der Bankentechnologie führen zu hohen Anforderungen an die bankinternen Organisationen und einem steigenden Kostendruck.

Die Raiffeisenbanken Wasseramt Mitte und Aeschi-Buchsi prüfen deshalb zurzeit gemeinsam den Zusammenschluss an den ordentlichen Generalversammlungen im Jahr 2017 zu traktandieren. Die detaillierten Modalitäten werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet.

Über den aktuellen Stand der Gespräche werden die Genossenschafterinnen und Genossenschafter an der Generalversammlung 2016 informieren.

Im Zentrum der Überlegungen steht der langfristige, höchstmögliche Nutzen für Mitglieder und Kunden. Als gut eingeführte Raiffeisenbanken in der Region werden die Banken mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die gewohnte Kundennähe und Beratungskompetenz weiter pflegen.

Beinahe 17 000 Mitglieder

Bei der Raiffeisenbank Wasseramt Mitte arbeiten 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bank weist eine Bilanzsumme von rund 1,2 Milliarden Franken aus und zählt 13 350 Genossenschafter als Mitbesitzer der Bank. Bei der Raiffeisenbank Aeschi-Buchsi dagegen arbeiten 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Bank weist eine Bilanzsumme von rund 300 Millionen Franken aus und zählt 3400 Genossenschafter als Mitbesitzer der Bank.

Das Zusammenrücken der Raiffeisenbanken Wasseramt Mitte und Aeschi-Buchsi würde zu einer Raiffeisenbank mit 16 750 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund 1,5 Milliarden Franken führen. (mgt)