Langendorf
Quellenschutzzone Brüggmoos wird schon 15 Jahre lang geplant

Die Quellenschutzzone Brüggmoos in Langendorf soll im nächsten Frühjahr fertig umgesetzt sein.

Nadine Schmid
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Der Brüggmoosbach (Archiv)

Der Brüggmoosbach (Archiv)

Urs Byland

Das Geschäft Quellenschutzzone Brüggmoos ist bereits seit fünfzehn Jahren hängig. Die rechtsgültige Schutzzone ist auf 1981 datiert und genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Der Kanton schreibt vor, dass Schutzzonen umzusetzen sind. Die für das Geschäft zuständige Bürgergemeinde nennt als Begründung für die Verzögerung die hohe Komplexität der Materie. «Die Vorgänger in der Bürgergemeinde, die das Ganze aufgleist haben, haben sich vorgenommen, dass die Betroffenen so weit als möglich zu schützen sind», erklärte Präsident der Bürgergemeinde Franz Aebi. Es war ein wichtiges Anliegen, dass die 27 Grundbesitzer kein Land verlieren, das habe man nun auch erreicht.

Genauso sei nun wichtig, dass die Schutzzone rasch umgesetzt wird. Aebi: «Ich kann voll und ganz dahinter stehen. Wir setzen auf Dialog und sind auf die Wünsche der Betroffenen eingegangen. Es ist eine kundenfreundliche Lösung entstanden.» Unter anderem soll das Flurwegnetz und damit die Erschliessung aufgewertet werden, dabei wird es auch einen neuen Weg geben. Da dieser beim Schützengelände durchführen wird, müsse man dort gewisse Vorkehrungen treffen, so seien unter anderem Warnschilder und Schranken anzubringen.

Stützpunkt bleibt in Langendorf

Die Spitex-Vereine Langendorf-Oberdorf und Solothurn möchten miteinander fusionieren. Da die Vereine autonom sind, brauchen sie dafür keine Zustimmung der Mitgliedergemeinden. Jedoch ist ihnen deren Meinung wichtig, da diese grosse Zahlungspartner sind. Der Präsident des Spitex-Vereines Langendorf-Oberdorf, Anton Suter, und die Betriebsleiterin, Claudia Strähl, stellten das Projekt dem Langendörfer Gemeinderat vor. Mit der Spitex Solothurn arbeite man bereits seit zehn Jahren erfolgreich zusammen, zudem würde durch die Fusion das angestrebte Einzugsgebiet von über 25 000 Personen erreicht. Der Gemeinderat wird sich der Stellungnahme in der nächsten Sitzung annehmen. Grundsätzlich sieht er die Notwendigkeit der Fusion. Fragen gab es unter anderem dazu, wieso der Stützpunkt in Langendorf trotz Nähe zu Solothurn behalten wird. Strähl: «Momentan ist der Stützpunkt in Langendorf die sinnvollste Lösung, da Solothurn über keine weiteren Räumlichkeiten verfügt und sich die Schlüsseldeponie und der Mahlzeitendienst auf diese Weise einfacher gestaltet.» Bedenken wurden zur Mitgliederregelung geäussert, verbunden mit der Sorge, dass Langendorf so vielleicht nicht mehr genügend Einfluss auf die Beschlüsse haben könnte. (nsg)

Zum Budget könnten noch keine genauen Zahlen genannt werden, da noch die öffentliche Auflage abgewartet wird, die ab nächster Woche startet. Wenn alles nach Plan verläuft, wird im Herbst mit dem Bau begonnen. Im Frühling 2018 soll abgeschlossen werden, dabei wird es eine Absprache mit den Bauern bezüglich der Erntezeit geben. Die Einwohnergemeinde wird sich voraussichtlich zu 50 Prozent an den Kosten beteiligen und damit nach bisherigem Berechnungsstand rund 100'000 Franken ausgeben.

Beschaffung Tanklöschfahrzeug

Bezüglich Schulraumerweiterung konnte Gemeindepräsident Hans-Peter Berger über die Entscheidung der SIA (Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein) informieren, mit der es bezüglich des Studienauftrags zu Differenzen kam. Die SIA hat nun grünes Licht gegeben.
Der Gemeinderat hat auch der Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für rund 486 000 Franken zugestimmt, das alte Tanklöschfahrzeug wird der beauftragten Firma für rund 10 000 Franken verkauft.

Seitens Feuerwehrinspektor Markus Grenacher wurden Bedenken zur Grösse des Fahrzeuges geäussert, da durch ein kleineres Fahrzeug Kosten gespart werden könnten. Die Beschaffungskommission und die Feuerwehrkommission haben daraufhin Überprüfungen eingeleitet und bei mehreren Firmen Einschätzungen eingeholt. Die Einsparungen lagen zwischen 6000 und 18'000 Franken, jedoch seien die damit verbundenen Einbussen am Fahrzeug nicht vertretbar, wie Feuerwehrkommandant, Pascal Arn, erklärte. «Ein solches Tanklöschfahrzeug entspräche nicht dem heutigen Standard.»

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