Prinzessinnen und Superhelden trieben ihr Unwesen im Altersheim Ischimatt. Dabei handelte es sich nicht etwa um die Heimbewohner, sondern um Kinder, die am Nachmittag den Maskenball besuchten.

Aus der Küche kamen «die besten Schenkeli», wie die Serviertochter sagte und aus einem grossen Lautsprecher tönte laute Musik.

In der Mitte des Raumes war genug Platz, um zu tanzen. Diesen Teil übernahmen vor allem die Mütter der Kinder. Die kleinen Fasnächtler interessierten sich eher für die Konfetti auf dem Boden oder die Berliner auf dem Teller.

Unter den Anwesenden war ein einziger Papi, der mit seinem Sohn – einem kleinen Sheriff – den Maskenball besuchte.

Wirklich schön sei der Nachmittag, sagte er. Und etwas anstrengend auch? «Nein, nein», antwortete er und lachte, «das Grosi und die Schwägerin sind ja auch dabei.»