Jahrzehntelang wurde der Gottesdienst in Lüterkofen im Schulhaus gefeiert. Erst 1977 wurde eine Kirche gebaut. Der Wunsch der Lüterkofer nach einer eigenen Kirche wurde aber von der ganzen Kirchgemeinde, zu der auch Lüsslingen-Nennigkofen gehört, getragen. Bereits 1959 fand ein Basar in Nennigkofen statt, dessen Erlös zugunsten des Kirchenbaus gedacht war.

Die Kirche wurde vom damals jungen Architekten Antonio Schlup gebaut. Backstein, Glas und Holz fügen sich in die Landschaft ein. Das Flachdach ist begrünt und führte beim Bau der Kirche zu einigen Diskussionen.

Am Sonntag beteiligten sich neben der Pfarrerin Tabea Glauser auch die Jungschar mit einem Rollenspiel am Programm. Dazu gab es ein Kurzkonzert mit «Klangfeuer».

Anschliessend wurde zum Apéro und zum Mittagessen in die Mehrzweckhalle geladen. Dort präsentierte Kirchgemeindepräsidentin Irene Isch-Hofer auch viele alte Fotos vom Kirchenbau und vom Glockenaufzug, der erst ein Jahr später stattfand. (rm)