Derendingen
Plötzlich ging es dann sehr schnell vorwärts mit dem Projekt Silbergarten

An der Hauptstrasse in Derendingen entstehen zwei neue Bauten mit 23 Wohnungen, einer Ladenfläche und einer Arztpraxis. Am Montag war der Spatenstich für das Projekt Silbergarten.

Rahel Meier
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Bauprojekt Silbergarten Derendingen
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Im Grundstein wurde eine Zeitkapsel einbetoniert.
Im Grundstein wurde eine Zeitkapsel einbetoniert.
So soll das Gebäude dereinst von der Hauptstrasse her aussehen.
Und der Blick vom Silberweg her.
Eine weitere Visualisierung.
Und der Blick vom Silberweg her.

Bauprojekt Silbergarten Derendingen

Solothurner Zeitung

«Heute ist ein Freudentag.» Trotz Coronakrise wurde in Derendingen die Grundsteinlegung für das Projekt «Silbergarten» ausgeführt. Ein Projekt, das Gemeindepräsident Kuno Tschumi speziell am Herzen liegt und das ihn seit 2006 begleitet hat. «Mit den beiden neuen Bauten kommt neues Leben ins Dorf und das ist etwas vom Besten, das in einer Gemeinde passieren kann.» Kurz nachdem Tschumi als Gemeindepräsident gewählt wurde, startete man in Derendingen mit der Revision der Ortsplanung. Schnell wurde klar: Die Gemeinde hat in ihrem Zentrum noch Entwicklungspotenzial. Mit der Überbauung Silbergarten werde nun eine der letzten Lücken geschlossen.

Bis es soweit kam flossen allerdings 14 Jahre ins Land. Die Gemeinde stellte in dieser Zeit immer wieder Weichen. Wie etwa 2013 als die beiden Grundstücke an der Hauptstrasse, die nun überbaut werden, gekauft wurden. Die Gemeindeversammlung genehmigte zudem letzten Dezember den Verkauf der Grundstücke an die Investoren. Ein grosses Anliegen war es auch, dass nicht noch mehr Hausärzte aus Derendingen weggehen. «Auch wir verspürten einen gewissen Zeitdruck», so Kuno Tschumi.

Daniel Kusio (Geschäftsführer Impact Immobilien AG) erklärte nicht ohne Stolz, dass die Grundsteinlegung in Derendingen die dritte innerhalb von sechs Wochen sei. «Es ist schön, dass es trotz Coronakrise weitergeht und wir an der Zukunft mitbauen können.» Kusio lobte zudem die Derendinger Behörden. Noch selten sei man so stark unterstützt worden. «Die Erwartungen sind hoch und wir fühlen uns deshalb auch verpflichtet unsere Versprechungen umzusetzen.» Die Investoren der Impact AG würden nicht nur die finanzielle Seite eines Projektes ansehen, sie hätten auch ein soziales Anliegen. Es sei ihnen wichtig, erschwinglichen Wohnraum für Menschen mit kleinem Budget anzubieten. Die Wohnungen sollen zudem auch hindernisfrei sein. Mit der Gemeinschafts-Arztpraxis und der Ladenfläche für Denner könne die Gemeinde mit ihren Einwohnern von Dienstleistungen profitieren.

Derendingen: Die Dächer der Häuser an der Hauptstrasse 13, 15 und 17 (von rechts) sind fast vollständig abgedeckt und bieten ungewohnte Einblicke. Auf der Dachterrasse links wurden Feste gefeiert
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Die Gebäude werden nun abgerissen
Der Abbruch macht Platz für das «Projekt Silbergarten».
Zwei Bauten werden neu erstellt.
Im einen Haus findet eine Gemeinschafts-Arztpraxis Platz, im anderen wird Denner einziehen.
Dazu werden 23 hindernisfreie Wohnungen erstellt, die sich auch als Seniorenwohnungen eignen.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Letzte Nachricht auf der Treppe.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Der Bagger am Werk
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.
So sieht das Gelände aus der Luft aus
Mit dem Greifer wird das Haus zerlegt.
Verstaubte alte Geräte im Estrich sind plötzlich im Sonnenschein.
Einige Eindrücke aus den Gebäuden an der Hauptstrasse 13, 15 und 17.

Derendingen: Die Dächer der Häuser an der Hauptstrasse 13, 15 und 17 (von rechts) sind fast vollständig abgedeckt und bieten ungewohnte Einblicke. Auf der Dachterrasse links wurden Feste gefeiert

Michel Lüthi/bilderwerft.ch

Wenn alle zusammenspannen, funktioniert es besser

Ingo Wagner sprach als Vertreter der Implenia AG. Sie hatte 2017 einen Vertrag mit der Gemeinde Derendingen unterschrieben, in dem sich die Firma dazu verpflichtete, das Areal zu entwickeln. Aber das Projekt harzte und lange war nicht klar, ob es zu einem guten Abschluss kommt. Erst als die Implenia und die Impact Immobilien AG zusammenkamen, kam Schub in die Sache. Und von da an ging es schnell, wie immer wieder betont wurde. Einen Teil hat auch Ivo Lenherr (Inhaber fsp Architekten AG) dazu beigetragen. Er habe es verstanden, den Bau mit den finanziellen Mitteln zu planen, die ihm zur Verfügung gestellt wurden.