Oberstaatsanwaltschaft

Pfarrer aus Subingen wurde aus U-Haft in Zürich entlassen

Der Pfarrer A.W.

Der Pfarrer A.W.

Gegen den reformierten Pfarrer A. W. vom Pfarrkreis Subingen-Aeschi wird ein Verfahren wegen Verwicklung in ein Drogengeschäft geführt. Er wurde wegen Kollusionsgefahr (Verschleierung der Straftat) lange in U-Haft-gehalten. Nun ist er wieder frei.

Der reformierte Pfarrer A. W. vom Pfarrkreis Subingen-Aeschi ist aus der Untersuchungshaft in Zürich entlassen worden. Dies bestätigt die Medienstelle der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Über Art und Zeitpunkt des Verfahrensabschlusses könne die Oberstaatsanwaltschaft derzeit keine Angaben machen. Wie bereits berichtet, wird gegen A. W. ein Verfahren wegen Verwicklung in ein Drogengeschäft geführt und somit wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung

Festgehalten wurde er so lange, weil laut Medienstelle Kollusionsgefahr (Verschleierung einer Straftat) bestand. Zu den genaueren Umständen konnte aber bisher nichts in Erfahrung gebracht werden. Demnach gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

A. W., der natürlich die Angelegenheit am schnellsten aufklären könnte, ist telefonisch nicht erreichbar. «Unser Pfarrer ist im Moment abwesend», so der lapidare Text auf dem Telefonbeantworter. Der Text ist begleitet von einem Hinweis auf die Stellvertretung.

Vor mehr als einem Monat, am 7. Januar, informierte die reformierte Kirchgemeinde Wasseramt, dass ihr Mitarbeiter ortsabwesend sei. Dieser ist bereits vor Weihnachten von den Zürcher Oberstaatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen worden. Kirchgemeindepräsident Thomas Kopp erklärte damals, dass die Untersuchung nichts mit der Arbeit von A. W. im Kirchkreis zu tun habe. Dass also im Rahmen der kirchlichen Arbeit von A. W. keine Menschen beeinträchtigt, in ihrer Integrität betroffen oder gar zu Schaden gekommen seien.

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