Subingen
Pfarrei St. Urs und Viktor ist seit 150 Jahren eigenständig

Mit einem festlichen Gottesdienst und gemütlichem Zusammensein wurde in Subingen das 150-Jahr-Jubiläum der katholischen Pfarrei gefeiert.

Merken
Drucken
Teilen
Die Selbstständigkeit wurde mit einem festlichen Gottesdienst und gemütlichem Beisammensein gefeiert.

Die Selbstständigkeit wurde mit einem festlichen Gottesdienst und gemütlichem Beisammensein gefeiert.

Michel Luethi

Die im 17. Jahrhundert in heutiger Form als Nachfolgerin der ehemaligen alten Verenakapelle erbaute Subinger Kirche (damals noch ohne Turm) galt als Filialkirche der Pfarrei Deitingen. Denn Deitingen und Subingen waren eine gemeinsame Pfarrei, welche als mittelalterliche Schenkung von Amphilisa von Grünenberg und ihrem Gemahl dem Zisterzienserkloster St. Urban gehörte. Deshalb waren Deitingen und Subingen eine Klosterpfarrei. Bis zur Aufhebung des Klosters 1848 wirkte in der Regel ein Pater des Klosters als Pfarrer.

1867 – vor 150 Jahren – erfolgte nach langem Bestreben seitens initiativer Leute von Subingen die Trennung von Subingen von der Mutterpfarrei Deitingen. Subingen wurde durch bischöfliche Genehmigung als selbstständige Pfarrei errichtet. Am 27. Januar 1868 nahm dann der erste Pfarrer, Jakob Philipp Hof, die Seelsorgearbeit in der neuerrichteten Pfarrei auf. Seine Grabplatte befindet sich auf der Turmseite.

Die Pfarrei Subingen gehört zum künftigen Pastoralraum Wasseramt-Ost, in dem alle Pfarreien eigenständig bleiben werden, aber eine engere Zusammenarbeit gelebt wird. Der Pastoralraum wird am Sonntag, 12. November, mit einem Gottesdienst mit Bischof Felix Gmür errichtet.

Gottesdienst mit Martin Gächter

Am Sonntag fand ein Jubiläumsgottesdienst mit dem emeritierten Weihbischof Martin Gächter, der während der letzten Pfarrvakanz ab und zu zur Sonntagsaushilfe in Subingen war und auch verschiedentlich die Firmung in Subingen erteilt hat, statt.

Anschliessend war Zusammensein bei Speis und Trank angesagt. Marie-Christine Egger (Solothurner Stadtführerin) nahm Erwachsene und Kinder mit auf einen Spaziergang durch die Geschichte, weil ja Urs und Viktor seit Alters her nicht allein die Patrone von Solothurn, sondern auch die Patrone von Subingen sind. (mgt)

Weitere Anlässe im Jubiläumsjahr: Im Rahmen des Pfarreijubiläums und des 600. Geburtstags von Bruder Klaus wird Urban Fink im Pfarrsaal in Subingen am Dienstag, 21. November, 19.30 Uhr von Niklaus von Flüh, dem späteren Bruder Klaus mit einem besonderen Blick auf den Kanton Solothurn erzählen.

Am Dienstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, wird Reto Stampfli im Pfarrsaal in Subingen über die Mystik von Bruder Klaus sprechen.