Biberist
Personalwechsel in der Jugendarbeit machte keinerlei Probleme

Die Jugendarbeit Biberist hat ein neues Führungsteam, der Treff will neue Gruppen ansprechen.

Rahel Meier
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Das Schützenhaus mit dem Jugendraum soll saniert werden. Hanspeter Bärtschi

Das Schützenhaus mit dem Jugendraum soll saniert werden. Hanspeter Bärtschi

Hanspeter Bärtschi

Im vergangenen Jahr gab es einen weiteren Wechsel im Team der Jugendarbeit. Rebekka Schafroth ersetzte Isabelle Suremann. Mit dem neuen Führungsteam wurden auch die Öffnungszeiten angepasst. Die Jugendräume und das Jugendbüro sind jetzt Mittwoch- bis Freitagnachmittag und zusätzlich abwechselnd freitags bis 22 Uhr oder Samstagnachmittag geöffnet. Diese Zeiten hätten sich bewährt, ist im Geschäftsbericht der Jugendarbeit zu lesen.

Für 2016 betragen die durchschnittlichen Besucherzahlen 46 Besucherinnen und Besucher pro Woche. Nach den Sommerferien waren die Zahlen leicht rückläufig, weil eine Gruppe regelmässiger Besucher ihre Ausbildung begonnen hat. Laut Geschäftsbericht sind die Hauptnutzer männliche Jugendliche der Oberstufe. Der Jugendtreff werde vielfältig genutzt: Für sportliche Aktivitäten, aber auch zum tanzen, gamen, Videos schauen, töggelen, Billard oder Ping Pong spielen, Musik hören, Hausaufgaben machen oder Bewerbungen schreiben.

Vermehrt Mädchen ansprechen

Für 2017 hat sich die Jugendarbeit zum Ziel gesetzt, vermehrt Angebote für bestimmte Zielgruppen, wie beispielsweise Mädchen oder Mittelstufenschülerinnen und -schüler, zu initiieren. So sollen neue Gruppen angesprochen und die Besucherzahlen erhöht werden. Ein weiteres Thema sei die Kommunikation. Die Jugendarbeit hat ein Natel beantragt, um die Jugendlichen via ihre Kanäle, das heisst Instagram und Whatsapp, erreichen zu können.

Auch die Kinder- und Jugendkommission (Kijuko) hatte ein Jahr mit allerlei Herausforderungen zu bewältigen. Das grösste Projekt, das im Jahr 2020 realisiert werden soll, ist die Sanierung des Schützenhauses. Wegen des baulichen Zustandes können die Räume des Jugendtreffs nur in der warmen Jahreszeit genutzt werden. Zudem sollen mit der Sanierung die Bausubstanz erhalten und die Räumlichkeiten an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst werden. Die Jugendlichen werden in die Sanierung einbezogen. Bereits wurde auch auf Initiative von Jugendlichen Geld gesammelt.

Auf Pausenplätzen präsent

Neben den Spezialprojekten werden auch altbewährte Projekte weitergeführt. So wird aufsuchende Jugendarbeit betrieben, die Jugendarbeit vernetzt sich weiter mit Schule und Behörden und ist auf den Pausenplätzen präsent. Die Räumlichkeiten der Jugendarbeit werden durch Biberister Tanzgruppen genutzt, eine Mädchenband probt dort und auch die Kindergugge «Note-Tschauper». Auf Anfrage von Jugendlichen fanden auch Geburtstagspartys im Partyraum der Jugendarbeit statt.