Biberist

Parteien präsentieren sich gemeinsam an der Kilbi

Kilbi Biberist © Urs Lindt Pressefotograf

Die Gnagi der Handballer gehören zur Kilbi in Biberist und sind traditionellerweise im Säuli-Stall zu haben.

Kilbi Biberist © Urs Lindt Pressefotograf

Mindestens die FDP hat sich dazu entschieden, gemeinsam mit der SP ein Kilbi-Beizli zu führen.

Die Biberister Parteien werden sich an der Kilbi gemeinsam in einem Beizli präsentieren. Mindestens wurde das in der letzten Gemeinderatssitzung so beschlossen. Konkret dürften diesen September wohl nur SP und FDP mitmachen. Die CVP hat angekündigt, dass sie sich ein solches Engagement ab 2020 vorstellen könnte. Eher negativ steht die SVP der Sache gegenüber, die mit ihrem Vorstoss unter dem Titel «Verpolitisierung der Kilbi» schon von Anfang an ihren Unmut bekundet hatte. Auslöser der Diskussion war das Gesuch der SP Biberist bei der Kilbikommission für das Betreiben eines Verpflegungsstandes. Diesem wurde zuerst stattgegeben, da es kein Kilbireglement gibt, das das Betreiben eines Beizlis durch eine Partei – die als Verein organisiert ist – ausschliesst. Nachdem die SVP ihren dringlichen Antrag im Gemeinderat einreichte, wurde das Gesuch nachträglich formell abgelehnt. Nachdem der Stand nun von mindestens zwei Parteien geführt wird, dürfte der Bewilligung durch die Kilbikommission nichts mehr im Wege stehen.

Platz für die Jugend

Das Schützenhaus soll saniert und umgebaut werden. Das Schützenhaus wird durch die Jugendarbeit Biberist-Lohn-Ammannsegg genutzt. Der grosse Raum ist aber heute nicht beheizbar, die Wände sind nicht isoliert, die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch, es gibt kein Tageslicht und keine zusammenhängende ebene Fläche. Ein Kostenvoranschlag weist einen Betrag von 595'000 Franken aus. Die Kosten sind höher, als in einer ersten Schätzung. Aber nun liegt ein baugesuchsreifes Projekt vor, das keine Überraschungen mehr bringen sollte. Unter anderem sollen die neuen Toilettenanlagen so konzipiert werden, dass sie bei einem Anlass auch von aussen geöffnet werden können. Die sogenannte Schützenstube wird weder saniert noch umgebaut. Sie soll von den Jugendlichen innen neu gestaltet und gestrichen werden. Die notwendige Stabilisierung der tragenden Elemente wird von einem Fachmann ausgeführt. Die Jugendlichen sollen zudem in den Umbauprozess miteinbezogen werden.

An der Gewerbeausstellung im letzten Jahr wurden 112 Sponsoren gewonnen, die beim Umbau mithelfen oder Geld dafür spenden. Der Betrag der so zusammenkommt wird mit 20'000 Franken eingeschätzt und der Gesamtbetrag wird sich um dis reduzieren. Mit der Sanierung werden die Räumlichkeiten die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

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