«Rund 100 verschiedene Sorten gibt es bei uns zu sehen», sagt Patrick Birrer, der Leiter Gartenhaus Wyss Zuchwil. Wir organisieren diese Show gerne im Januar und Februar. Die Leute freuen sich nach dem Winter jeweils, wieder blühende Pflanzen zu sehen. Tatsächlich ist der Publikumsaufmarsch beachtlich. Gross und Klein freut sich an den blühenden Schönheiten und mancher Topf wird mit nach Hause genommen.

Patrick Birrer hat ein paar gute Tipps parat, wie man daheim mit den eigenen Orchideen umgehen sollte. Die Pflanzen sollten regelmässig gewässert werden. «Am besten taucht man sie einige Minuten ins klare Wasser, damit sich die Wurzeln und die Erde, die meist aus Rindenmulch oder Ähnlichem besteht, komplett mit Wasser auffüllt. «Je nach Pflanze, einmal in einer oder in zwei Wochen».

Die Pflanzen mögen einen hellen Standort. Die Sonne sollte aber nicht zu direkt auf die Pflanzen scheinen, Zugluft darf es auch nicht geben. Es brauche halt immer ein wenig Geduld, eine einmal verblühte Orchidee wieder zum Blühen zu bringen. Doch in der Regel wird das Durchhalten belohnt. Um die Gesundheit seiner Orchideen zu gewährleisten empfiehlt der Fachmann speziellen Orchideendünger. Und zwar gibt einen für den Blattwuchs und einen für die Blüten.

Trend zur Natürlichkeit

Wyss bezieht die meisten Orchideen aus der Schweiz, hebt Birrer hervor. Wenige stammen nur aus dem Ausland. In der Ausstellung ist auch das Heranwachsen einer Orchidee vom Samen bis zur Blüte nachzuvollziehen.

Farbliche Moden gebe es bei den Orchideen-Züchtungen nicht, sagt Birrer. «Es gibt Leute, die finden die Weissen am schönsten, andere bevorzugen kräftige Rot- oder Violett-Töne.» Als Trend weist der Gartenfachmann auf die Natürlichkeit der Orchideenpflanzen hin. «Diese sind oft nicht so spektakulär, wie die Züchtungen, dafür gibt es Einige, darunter, die duften.»

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