Oberdorf
Öffentlicher Fussweg bleibt bestehen

Das öffentliche Wegrecht eines schmalen Fusswegs soll aufgehoben werden, verlangten Anlieger. Für den Gemeinderat steht eine Aufhebung des Weges aber nicht zur Diskussion.

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Die Grundstückbesitzer wollten, dass der schmale Fussweg von der Bergstrasse runter privat wird. Sie begründen diese Forderung mit der massiven Benutzung des Fussweges auch durch Velofahrer.

Die Grundstückbesitzer wollten, dass der schmale Fussweg von der Bergstrasse runter privat wird. Sie begründen diese Forderung mit der massiven Benutzung des Fussweges auch durch Velofahrer.

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Am Ende der letzten Gemeindeversammlung wurde unter Verschiedenes berichtet und moniert, dass der Fussweg vom Fallernweg in die Bergstrasse mit einem privaten Durchgangsverbot versehen wurde. Die Gemeinde hatte bereits einige Tage zuvor die Grundstücksbesitzer darauf hingewiesen, dass der Fussweg öffentlich ist und das Durchgangsverbotsschild zu entfernen sei, was auch geschah.

Die Grundstückbesitzer verlangen nun in einem Brief an die Gemeinde das öffentliche Wegrecht, das 2001 mit dem Erschliessungsplan rechtsgültig wurde, aufzuheben. Sie begründen diese Forderung mit der massiven Benutzung des Fussweges auch durch Velofahrer, was die Lebensqualität stark beeinflusse und die Lage mit ihrem Objekt abwerte. Es werde Abfall auf ihrem Grundstück entsorgt, und Tierkot bleibe liegen.

Der Gemeinderat stellte an seiner Sitzung fest: Durch die öffentliche Auflage des Erschliessungsplans vom 17. Mai bis 17. Juni 2001 wurde das rechtliche Gehör gewährleistet. Der Erschliessungsplan ist rechtsgültig. Das Wegrecht ist im Grundbuch eingetragen. Das könne der Gemeinderat nicht aufheben.

Aufgrund klarer Voten an der Gemeindeversammlung sowie der regen Nutzung des Weges sei ein öffentliches Interesse offensichtlich, weswegen eine Aufhebung des Weges nicht zur Diskussion steht. Allenfalls müssen Massnahmen wegen Littering und Velofahrern ergriffen werden.

Ruine «Helvetia» abgerissen

Gemeinderat Marc Spirig informierte zum Abbruch des Restaurant Helvetias. Das vor Jahren abgebrannte «Helvetia» sei erfolgreich, mit Ausnahme des Kellers, abgerissen worden. Es sei ein neues Baugesuch angekündigt worden. Das weitere Vorgehen werde beobachtet, sollte sich eine weitere Verzögerung ergeben, werde auf die Vollstreckung des Kellerabbruchs bestanden.

Der Gemeinderat hat an seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zudem erfahren, dass Gemeindeverwalter Fredy Schmitter Ende Februar 2017 frühzeitig in Pension geht. (uby)