Lüsslingen-Nennigkofen

Ölheizung oder ein Wärmeverbund für «Wohnen im Alter»?

Die Umbauplänen des Hauses.

Die Umbauplänen des Hauses.

Wie sollen die Liegenschaft für «Wohnen im Alter» in Nennigkofen künftig geheizt werden? Darüber diskutierte der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen diese Woche.

Trotz reduzierter Besetzung (die Grippe hatte zwei Gemeinderäte ausser Gefecht gesetzt), war der Rat mit fünf Mitgliedern beschlussfähig. Die Alterswohnungen sollen bald gebaut werden. Für die Beheizung kommen laut Gemeindepräsident Herbert Schluep drei Möglichkeiten infrage. Der Anschluss an die bestehende Ölheizung im Schulhaus oder aber ein Wärmeverbund (Pelletheizung) im Neubau respektive an einem externen Ort. Geplant ist, dass die Alterswohnungen, das Schulhaus und die Arztpraxis zusammen beheizt werden können. Nun will der Rat abklären, was die verschiedenen Varianten kosten.

Positiv beantwortet hat der Rat die Anfrage der Familienberatung Bucheggberg-Wasseramt betreffend die Ausfinanzierung ihrer Pensionskasse. Lüsslingen-Nennigkofen hat eine Leistungsvereinbarung mit der Familienberatung. Die Ausfinanzierung kostet rund 330 000 Franken, der Anteil von Lüsslingen-Nennigkofen beträgt 5732 Franken.

Mühlegarten kommt nicht voran

Eingegangen ist zudem eine Beschwerde wegen Rechtsverzögerung von der Genossenschaft der Kirschblütler respektive der Wohnbaugenossenschaft am Bach. Der Vorwurf: Der Gemeinderat würde das Geschäft verschleppen und der Gemeinschaft zur Kirschblüte die zonenkonforme Überbauung Mühlegarten verweigern. Nun wird sich der Gemeinderat juristisch rechtfertigen, das Projekt kommt weiterhin nicht vom Fleck.

Schliesslich hat der Gemeinderat die neue Vereinbarung mit der Sozialregion Biberist-Bucheggberg-Lohn-Ammannsegg BBL angenommen. Die Bucheggberger Gemeinden hatten den Vertrag mit der Sozialregion gekündigt, weil sie zu wenig mitreden könnten respektive zu viel bezahlen würden. (crs)

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