Gemeinderat

Obergerlafingen will das Ergebnis des Budgets noch verbessern

Obergerlafingen geht für das Budget nochmals über die Bücher.

Obergerlafingen geht für das Budget nochmals über die Bücher.

Der Gemeinderat Obergerlafingen hat sich in einer ersten Lesung mit dem Budget 2019 beschäftigt. Dieses sei «leicht eingetrübt», wie Gemeindepräsident Beat Muralt auf Nachfrage meint.

Bei einem Aufwand von 4,503 Mio. Franken und einem Ertrag von 4,403 Mio. wird ein Aufwandüberschuss von 99'324 Franken ausgewiesen. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 428'100 Franken. Die Kommissionen wurden nun aufgefordert, ihre Budgeteingaben nochmals zu überprüfen, damit das Ergebnis in einer zweiten Lesung verbessert werden könnte.

In Obergerlafingen gibt es vier Liegenschaften, die an einer Erschliessungsstichstrasse liegen, die keinen Namen hat. Die Liegenschaften werden darum heute der Haupt- und der Kriegstettenstrasse zugeordnet. Für Ortsunkundige sind die Liegenschaften schlecht auffindbar. Die Hauseigentümer haben nun nachgefragt, ob es möglich wäre, die Stichstrasse, wie ursprünglich geplant, offiziell als Dahlienweg zu benennen und die Liegenschaften umzunummerieren. Diesem Begehren hat der Gemeinderat entsprochen.

Flurweg übernehmen

Zugestimmt wurde auch der Übernahme des Flurweges Verlängerung Hölzli bis Eichenweg. Im Hölzli soll gebaut werden. Die Erschliessung ist aber nicht klar geregelt, weil nur ein Teil des Erschliessungsweges versiegelt und der Flurweg im Besitz der Bürgergemeinde ist. Allerdings besteht eine Wegberechtigung zugunsten der Einwohnergemeinde. Die Bürgergemeinde muss nun entscheiden, ob sie den Weg abgeben will.

Im Pfaffenacker liegt ein im Altlastenkataster verzeichneter belasteter Standort mitten in der Grundwasserschutzzone. Aus diesem Grund wurde der Ort einer sogenannten historischen Untersuchung unterzogen. Diese hat ergeben, dass das Grundstück nicht als Grube benutzt wurde. Um ganz sicher zu sein, wird nun noch eine technische Untersuchung mit zwei Baggerschlitzen ausgeführt. Der Gemeinderat Obergerlafingen geht davon aus, dass die Gemeinde nicht als Verursacherin einer allfälligen Verunreinigung infrage kommt. Das Grundstück dürfte, so Beat Muralt, eher als Ablagerungstandort für den Bau einer Kantons- oder Nationalstrasse benutzt worden sein.

Der Gemeinderat hat zur Kenntnis genommen dass das neue Buskonzept für Obergerlafingen Verbesserungen und vor allem auch den Halbstundentakt bringt. Neue Haltestellen müssten in der Gemeinde nicht gebaut werden.

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