Gewerbe Puls
Oberdörfer Gewerbeverein im neuen Look

An der Generalversammlung GewerbePuls wurden einige Neuerungen vorgestellt. Die Vereinigung will ab 2016 zweimal jährlich eine «Dorfzeitung» herausgeben. Auch online und in den Social Media will GewerbePuls seinen Auftritt aktualisieren.

Gundi Klemm
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Der Vorstand von Gewerbe Puls (v. l.): Samuel Messer, Natalie Pretelli-Sägesser, Thomas Rudolf (neu), Remo Meier, Dominik Michel, Präsident Anton Sonderegger,Ehrenmitglied Ueli Büchli, Raymond Bieri, Ehrenmitglied Adrian Herzog und Geschäftsführer Andreas Gasche.

Der Vorstand von Gewerbe Puls (v. l.): Samuel Messer, Natalie Pretelli-Sägesser, Thomas Rudolf (neu), Remo Meier, Dominik Michel, Präsident Anton Sonderegger,Ehrenmitglied Ueli Büchli, Raymond Bieri, Ehrenmitglied Adrian Herzog und Geschäftsführer Andreas Gasche.

Gundi Klemm

Bis jetzt bediente das Gewerbe Puls seit 15 Jahren die Haushalte in Langendorf, Oberdorf und Rüttenen alle zwei Jahre mit der «Broschüre» als Nachschlagewerk zu allem Wissenswerten in den regionalen 80 Mitgliederbetrieben. Neu wird zweimal jährlich eine geplant achtseitige «Dorfzeitung» mit aktuellem Inhalt versandt, die auch den Einwohner- und Bürgergemeinden sowie Vereinen eine Plattform neben dem Gewerbe bieten will.

Wie Puls-Vorstandsmitglied Raymond Bieri anlässlich der Generalversammlung betonte, seien Fahrplan, Planung und Layout gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Redaktor so weit entwickelt, dass die erste Ausgabe im Januar 2016 vorgesehen ist. Auch das Vereinslogo ist von Kurt Leisi einer zeitgemässen, an der Versammlung präsentierten Auffrischung unterzogen worden. Gleiches gilt für das Redesign der Homepage, die in Aussehen und Fitness noch in diesem Jahr allen modernen Endgeräten angepasst wird, wie Samuel Messer erläuterte: «Wir sind damit zu gleichen Kosten wie bisher nah an der Bevölkerung.» Angeregt aus der 30-köpfigen Versammlung, die dieses mehrteilige Projekt einstimmig und mit Beifall unterstützte, wurde der Einbezug auch von Social Media.

Rückblick aufs Engagement

Im Beisein des Langendörfer Gemeindepräsidenten Hans-Peter Berger, Marianne Rüefli (Bürgergemeinde) und Caroline Spielmann als Geschäftsführerin der Stadtvereinigung Solothurn, gedachte die Versammlung ihres im Februar verstorbenen Mitglieds Roland Frei. Als umsichtiger und kreativer Organisator von vier «Galor»-Gewerbeausstellungen bleibe er unvergessen, würdigte ihn Puls-Präsident Anton Sonderegger.

Sein Rückblick auf das vergangene Jahr zeigte, dass Verein und Mitglieder sich vielfältig engagierten. Firmenapéros, der traditionelle Lehrlingsanlass und der Beitrag an die Eröffnung der Seilbahn in Form einer Lebkuchenbackstation mit nachfolgender Spende der Einnahmen an das Blumenhaus Buchegg setzten spannende Akzente. Sonderegger mahnte allerdings auch, dass der Einzelhandel neben höheren Lohnkosten im Vergleich zum Ausland «durch Grossverteiler mit konzentrierten Einkaufsmöglichkeiten» und durch Onlineshopping immer stärker unter Druck gerate.

Präsident «immer vorneweg»

Wiedergewählt wurden sieben Vorstandsmitglieder unter dem Präsidium von Anton Sonderegger. «Er geht immer zielstrebig vornweg», charakterisierte Vizepräsident Remo Meier seinen Führungsstil. Mit herzlichem Dank für langjährige Dienste verabschiedet wurden Ueli Büchli, der seine letzte Jahresrechnung kommentierte, und Adrian Herzog. Die Versammlung ernannte beide «Ehemaligen» zu Ehrenmitgliedern. Neu im Vorstand und zuständig für das Kassenwesen ist Thomas Rudolf. Da bei Puls-Angehörigen und in der Bevölkerung der Backstations-Tag als «sehr guter Anlass» beurteilt wurde, sprach sich der Vorstand für eine alljährlich in den drei Dörfern rotierende Fortsetzung aus. Gemeindepräsident Berger begrüsste diese als «Bänzlibacken» vorgesehene «Danke schön»-Veranstaltung in der Adventszeit (20. und 21. Dezember) mit deutlichen Worten. «Damit lässt sich unser Kontakt fördern. Denn unsere Dörfer leben von Begegnungsmöglichkeiten.»

Weiter angeboten werden die beliebten Firmenbesuche und der Lehrlingsanlass. Mit unveränderten Mitgliederbeiträgen sieht das Budget von mehr als 33 000 Franken sogar ein kleines Einnahmenplus vor. Puls-Geschäftsführer Andreas Gasche orientierte über Anliegen und Abstimmungsvorlagen im Kantonalen Gewerbeverband. Wichtig auch hier: die Förderung der technischen Berufe.

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