Raubtierpark
Oberamt will Umplatzierung angehen – «das kann langer Prozess werden»

Nachdem das Bundesgericht René Stricklers Beschwerde gegen die Räumung abgewiesen hat, ist für das Solothurner Oberamt klar: Jetzt wird die Räumung vollzogen. Bereits hat man sich nach Plätzen umgesehen.

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René Strickler bei der Arbeit mit seinen Raubtieren. Die Tiere sollen alle umplatziert werden. (Archiv)

René Strickler bei der Arbeit mit seinen Raubtieren. Die Tiere sollen alle umplatziert werden. (Archiv)

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Am Oberamt Region Solothurn ist Alain Hervouêt klar, dass die Räumung nun vollzogen werden muss. Falls diese nötig wird, und René Strickler nicht selber aktiv wird, soll die Vollstreckung in aller Ruhe und im Sinne der Tiere abgewickelt werden.

Zeitlich lässt sich Hervouet nicht in die Karten schauen. «Wir kommunizieren nicht, wann wir eine Massnahme durchführen.» Vorabklärungen seien getroffen worden.

Er habe die Fühler ausgestreckt, wo Tiere untergebracht werden können. «Tötungsmassnahmen sind richterlich nicht verfügt worden. Wir müssen den Platz räumen, also die Tiere umplatzieren. Das ist unsere Aufgabe», sagt Alain Hervouêt.

Das könne ein längerer Prozess werden. «Die Umplatzierung nimmt sicher eine bestimmte Zeit in Anspruch.»

Das Bundesgericht hat am Mittwoch seinen Entscheid mitgeteilt, die Beschwerde von René Strickler abzuweisen. Der Parkbetreiber wollte damit erreichen, noch länger in Subingen bleiben zu können und mehr Zeit zu haben, die Tiere umzuplatzieren. (uby)