Unterramsern

Nutzungskonflikte vorhanden: Jetzt werden Quellen nicht mehr genutzt

Unterramsern will das Quellenwasser nicht mehr nutzen und sich nach alternativen Beschaffungsmöglichkeiten umsehen. (Symbolbild)

Unterramsern will das Quellenwasser nicht mehr nutzen und sich nach alternativen Beschaffungsmöglichkeiten umsehen. (Symbolbild)

Der Gemeinderat von Unterramsern hat beschlossen auf die Nutzung der Quellen zu verzichten, da eine Beseitigung bestehender Konflikte teuer kommen würde.

Die Wasserversorgung Unterramsern hatte bislang zur Versorgung ihrer Einwohner fünf Quellen, die genutzt wurden. Neu müssten für diese rechtsgültige Schutzzonen ausgeschieden werden. Abklärungen zeigten, dass Nutzungskonflikte vorhanden sind und die Beseitigung dieser Konflikte Kosten von bis zu 1,5 Mio. verursachen würden.

Daher hat der Gemeinderat beschlossen, auf die Nutzung der Quellen zu verzichten und sich nach alternativen Beschaffungsmöglichkeiten umgesehen. Unterramsern benötigt rund 100 Kubikmeter Wasser pro Tag. Diese Menge kann künftig ab der Gruppenwasserversorgung Grenchen bezogen werden. Dazu braucht es eine neue leistungsfähige Transportleitung zwischen den beiden Ortsteilen Aetingen und Kyburg-Buchegg.

Zusätzlich hat sich gezeigt, dass sich der Anschluss an den ehemaligen Zweckverband Wasserversorgung Kyburg-Buchegg, via Gemeinde Aetingen, aufdrängt.

Unterramsern hat die Generelle Wasserplanung überarbeitet und öffentlich aufgelegt. Es gingen keine Einsprachen dagegen ein. In Kyburg-Buchegg, das die Planung ebenfalls überarbeiten musste, ging
eine Einsprache ein, die aber gütlich erledigt werden konnte. Somit hat nun auch der Regierungsrat die Planung genehmigt.(rm/rrb)

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