Altreu
Nur der Bauer mit der Gülle störte sich an der Elektro-Party

1300 Partygänger feierten den ersten Day-Dance des Jahres mit Elektromusik. Der Anlass will keine Goa-Party sein und legt Wert darauf, dass sämtlich Regeln eingehalten werden.

Nadine Schmid
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Trotz mässiger Witterung: Top-Stimmung an der Day-Dance-Party in Altreu
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Trotz mässiger Witterung: Top-Stimmung an der Day-Dance-Party in Altreu
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Day-Dance-Party in Altreu
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Trotz mässiger Witterung: Top-Stimmung an der Day-Dance-Party in Altreu

Hansjörg Sahli

Am Samstag wurde der Day-Dance des Vereins Virus Festival zum ersten Mal in Altreu auf dem Hornusserplatz durchgeführt und war für Veranstalter und Anwesende ein Erfolg. Zu elektronischer Musik von diversen DJs und Live-Auftritten feierte das bunte Volk von 10 Uhr morgens bis um 20 Uhr.

Das Ziel des Anlasses: Grillieren und Spass haben mit verschiedenen Aktivitäten, die sich aus dem Moment ergeben: Zur progressiven und lauten Trancemusik tanzen, zusammen plaudern, Ball spielen, essen und trinken. An zwei Ständen und an einem Gemeinschaftsgrill konnte man sich verköstigen. Als Besucher war man aber völlig frei, Verpflegung und weitere Objekte wie Decken mitzunehmen.

Vor allem jüngere Partygänger nahmen teil, es gab auch Familien mit ihren Kindern. Ein grosses Plus für viele Besucher ist, dass der Anlass tagsüber stattfindet. «So hat man den Abend frei», beschreibt eine junge Frau, die wegen des Ambientes, der Leute und auch des Tanzes teilnimmt.

Ein Mann, der gerade mit seinem Sohn beim Grill auf die Würstchen wartet, findet: «Es ist friedlich. Hier kann man sich frei fühlen. Stil und Nationalität spielen keine Rolle.» Etwas weiter auf dem Rasen sind zwei Männer im mittleren Alter am Tanzen. «Das Tolle ist die Musik», meinen sie, ohne in ihren meditativen Bewegungen innezuhalten.

Zahl der älteren Besucher nahm ab

Thomas Hänggi, Präsident des Vereins, zieht mit den 17 Helfern eine sehr positive Bilanz: Über 1300 Personen aus der ganzen Schweiz und den Nachbarländern haben trotz der mässigen Witterung teilgenommen. Eigentlich war der Anlass für Ostersamstag geplant, musste jedoch wegen des schlechten Wetters verschoben werden.

«Schade ist, dass die Zahl der älteren Gäste abgenommen hat.» Für Thomas Hänggi ein Phänomen, das bei vielen Events zu sehen ist. Das Aufwandsbudget ist nach Hänggi gering. Mit den Eintritten, jeder Erwachsene bezahlt 15 Franken, wird das Fest finanziert. Gibt es einen Überschuss, so wandert dieser in die Vereinskasse.

«Wir sind keine Goa-Party»

Die Musik läuft über eine Anlage, die aus zwei Türmen besteht. Wie gesetzlich vorgeschrieben, wird sie mit dem Maximalwert von 94 Dezibel wiedergegeben; lauter aufzudrehen sei unmöglich, denn die Anlage sei durch ein Limit abgeriegelt.

Hänggi distanziert den Anlass klar von der sogenannten Goa-Party, die als umstritten gilt. Dies, weil dort gemäss ihrem Ruf häufig Drogen konsumiert würden, um für den Tanz besser in den gewollten Traumzustand gelangen zu können. «Beim Day-Dance geht es darum, mit Elektromusik durch den Tag zu tanzen und es gemütlich zu haben», erklärt Hänggi und betont: «In jeder Szene gibt es schwarze Schafe.» Probleme und grössere Schäden habe es bisher nie gegeben. Auch bei diesem Day-Dance hätte man keinen Drogenkonsum festgestellt.

Für Hänggi ist das Einhalten der Regeln das A und O, der Anstand sei zu wahren und man solle Sorge zur Natur tragen. Glas ist auf dem Festgelände verboten, illegale Partys für Hänggi ein «no go».

Der Day-Dance ist jeweils kantonal bewilligt. Absagen gab es bisher nur wegen des Schutzzonengesetzes. Auch auf den gesetzlichen Alkoholkonsum wird Wert gelegt. Einlass erhält man als Einzelperson ab 16 Jahren, jüngere Gäste brauchen eine Begleitperson. «Leider haben einige ihren Müll nicht richtig entsorgt», stellt Thomas Hänggi fest. «Aber mehrere Gäste haben nach der Party beim Aufräumen geholfen.» Das Wichtigste würde jeweils am Samstag weggeräumt, um der Bevölkerung nicht zu viel zuzumuten, der Rest am Sonntagvormittag.

Es gab auch Beschwerden

Der Day-Dance wurde letztes Jahr ins Leben gerufen, um neben dem Virus Festival auch andere Angebote auf dem Programm zu haben. Er findet viermal pro Jahr in den Sommermonaten statt, dies auf Plätzen in den Regionen Bern und Solothurn. Der Verein mit den 20 aktiven Mitgliedern existiert mit einem sieben jährigen Unterbruch seit 1998.

In Altreu habe es bereits Beschwerden gegeben. Unerwartet sei dieses Mal ein Vorfall mit einem Bauern gewesen, der sich so sehr über die Veranstaltung geärgert habe, dass er mit einem Jauchewagen vorgefahren sei und ein Fass direkt neben dem Festgelände ausgebracht habe.

Darauf hätten ihm einige Besucher erzürnt Büchsen hinterhergeworfen, sich aber die Feierlaune nicht nehmen lassen. «Normalerweise finden unsere Anlässe nicht so nah an der Zivilisation statt», entschuldigt Hänggi. Den Lärmpegel gesteigert hätte zudem die ungelegene Windrichtung. «Ich möchte mich deswegen bei den Anwohnern für ihr Verständnis bedanken.» Tatsächlich war die Musik noch beim Selzacher Bahnhof hörbar.

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