Gerlafingen
Nun ist eine Einsprache zur Sonnenfeld-Überbauung eingegangen

Zum Baugesuch für eine Überbauung gemäss Gestaltungsplan Sackzelgli-Sonnenfeld ist eine Einsprache eingetroffen. Es wird kritisiert, dass Pakrplätze wegfallen.

Urs Byland
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Die vier Wohnblöcke rechts werden in der ersten Etappe gebaut.

Die vier Wohnblöcke rechts werden in der ersten Etappe gebaut.

Die Überbauung «Sackzelgli-Sonnenfeld» geht in eine Einspracherunde. Zum Baugesuch für die vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 44 Wohnungen ist eine Einsprache eingetroffen. Diese richtet sich, eher allgemein gehalten, gegen weitere Wohnblockbauten in Gerlafingen. Weiter wird kritisiert, dass mit der Überbauung Parkplätze wegfallen. «Im Quartier gilt Tempo 30. Deshalb haben wir etliche blaue Parkplätze erstellt.

Mit der geplanten Überbauung können einige blaue Parkplätze wieder wegfallen, beispielsweise dort, wo die Einfahrt in die Tiefgarage entsteht», berichtet Bauverwalter Ewald Kaiser. Die Einsprache werde der Bauherrschaft zur Stellungnahme weitergereicht. Nach einer materiellen Prüfung der Einsprache wird diese der Bau- und Werkkommission zur Entscheidung weitergeleitet. Einspracheinstanz bei einer allfälligen Beschwerde zum Entscheid der Bau- und Werkkommission ist der Kanton.

Die Mehrfamilienhäuser bilden die erste Etappe des genehmigten Gestaltungsplanes Sackzelgli-Sonnenfeld. Dieser beschreibt acht Baufelder auf zwei nebeneinanderliegenden Parzellen. Die nördlich Parzelle gehört der Pax Versicherung und wird in einer zweiten Etappe möglicherweise überbaut. Die südliche Parzelle gehört der Arbe Generalunternehmung AG mit Sitz in Kägiswil. Eigentümer ist der Langenthaler Architekt Bernhard Bieri. Sein Baugesuch betrifft vier gleich grosse Baufelder.

Mit Spiel- und Wohnstrasse

Die im Baugesuch aufgeführten vier Mehrfamilienhäuser weisen drei Vollgeschosse und eine Attika auf. Die Geschossfläche des Attikageschosses beträgt 74 Prozent der Geschossfläche des darunterliegenden Geschosses. Unter den Mehrfamilienhäusern ist eine Parkgarage mit 58 Parkplätzen vorgesehen.

Im Aussenbereich sind weitere 10 Parkplätze für die Mieter sowie 6 Parkplätze für Besucher eingezeichnet. Die bestehende Erschliessungsstrasse (Langfeldstrasse Ost) soll im Laufe der Bebauung in eine private, der Wohnüberbauung dienende Spiel- und Wohnstrasse überführt werden und gemäss Freiraumkonzept gestaltet werden. Die Strasse soll mit einem Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder belegt werden.

Wann genau der Bau der Überbauung starten wird, sei noch unklar, so ein Mitarbeiter der Firma Bernhard Bieri Architekten AG in Langenthal.