Lüsslingen-Nennigkofen
Noch kann kein Gemeindearbeiter angestellt werden

Vorgesehen ist ein Pensum von 70 Prozent. Die 30 anwesenden Stimmberechtigten wollten aber die dafür nötige Änderung der Gemeindeordnung und der Dienst- und Gehaltsordnung noch nicht genehmigen.

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Nennigkofen und Lüsslingen

Nennigkofen und Lüsslingen

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Der Gemeinderat Lüsslingen-Nennigkofen beantragte an der Gemeindeversammlung die Schaffung einer Stelle eines Gemeindearbeiters. Dieser sollte die Arbeiten als Abwart in der Mehrzweckhalle, die Brunnenmeistertätigkeit und die Pflege der Liegenschaftsumgebungen übernehmen. Dazu kommen weitere Unterhaltsaufgaben wie etwa die Betreuung der Robidogs oder das Aufhängen der Fahnen. Vorgesehen ist ein Pensum von 70 Prozent. Die 30 anwesenden Stimmberechtigten wollten aber die dafür nötige Änderung der Gemeindeordnung und der Dienst- und Gehaltsordnung noch nicht genehmigen. Es soll an der im September geplanten ausserordentlichen Gemeindeversammlung darüber entschieden werden. Bemängelt wurde vor allem, dass die Kostenfolge nicht bekannt ist. Der Gemeinderat muss die Vorlage entsprechend anpassen.

Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt. Es wird ein Ertragsüberschuss von 14 053 Franken ausgewiesen.

Im Weiteren wurden die Anwesenden von Ernst Hürlimann (Präsident Wohnbaugenossenschaft am Dorfbrunnen) über den Stand der Arbeiten bei «Wohnen im Alter» orientiert. Das Projekt kam ins Stocken, weil der Brandschutz für das neu konzipierte Gebäude laut der Solothurnischen Gebäudeversicherung zu wenig durchdacht war. Deshalb mussten nun diverse Experten beigezogen werden, die die spezielle Situation im 260 Jahre alten Bauernhaus analysiert haben. Nächste Woche soll das Brandschutzkonzept nachgereicht werden. Alle anderen Auflagen seien erfüllt und die restlichen Bewilligungen für den Bau würden vorliegen. Die Genossenschaft hofft auf einen Baustart im August. (rm)