Der Regierungsrat hat das Lärmsanierungsprojekt (LSP) in Aetingen gutgeheissen. Laut Lärmschutz-Verordnung des Bundes müssen bestehende Strassenzüge, welche durch ihren Fahrzeugverkehr wesentlich zur Überschreitung der Lärmgrenzwerte beitragen, lärmtechnisch saniert werden. Das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau hat aus diesem Grund ein Lärmsanierungsprojekt (LSP) für die Hauptstrasse im Dorfteil Aetingen in Buchegg ausarbeiten lassen.

Während der Auflage des Lärmsanierungsprojektes gingen zwei Einsprachen ein, auf die der Solothurner Regierungsrat aber nicht eingetreten ist. In beiden Einsprachen wird Tempo 30 gefordert. Im Zusammenhang mit dem LSP seien vor allem Personen zur Einsprache legitimiert, welche an der Hauptstrasse oder in unmittelbarer Nähe wohnen und von der Lärmbelästigung betroffen sind. Die beiden Einsprecher wohnen 160 beziehungsweise 180 Meter und damit zu weit von der Hauptstrasse entfernt.

2032 soll die Hauptstrasse im Rahmen des ordentlichen Unterhaltes einen lärmdämmenden Belag erhalten. Bei einem Dutzend Liegenschaften werden die Grenzwerte auch nach der Sanierung überschritten. Diesen Liegenschaften müssen Erleichterungen gewährt werden. Bei keiner Liegenschaft werde nach der Sanierung der Alarmwert überschritten, weshalb keine Schallschutzfenster angeordnet werden müssten. (uby)