Selzach/Altreu
Neueröffnung «Zum Grüene Aff» mit Fensterfront zur Aare

Das Ausflugsziel «Zum Grüene Aff» steht wieder zur Verfügung. Die beiden neuen Pächter Rajah und Vive öffnen am Freitag das Restaurant mit einem toll gestalteten Speisesaal.

Urs Byland
Drucken
Teilen
Rajah (links) und Vive wollen das Restaurant «Zum grüene Aff» zum beliebten Ausflugsziel machen.

Rajah (links) und Vive wollen das Restaurant «Zum grüene Aff» zum beliebten Ausflugsziel machen.

Die neuen Pächter «Zum Grüene Aff» eröffnen das Lokal wieder. Rajah in der Küche und Vive im Service teilen sich die Pacht. Bekannt sind die beiden Sri Lanker vor allem mit ihren Vornamen. Rajah Manikavasagar wirtete 17 Jahre in Rüttenen, zuerst fünf Jahre im «Oberrüttenen» und danach zwölf Jahre im Restaurant Pizzeria zur Post. Sein Mitpächter Vive Sellathuraihat arbeitete bereits während 12 Jahren im Service im «Grüene Aff».

Nach einem Zwischen-Engagement auf dem Flugplatz Grenchen habe er die Anfrage der Liegenschaftsbesitzer erhalten. Er hat schnell zugesagt. «Die Lage ist gut, hier kann man etwas machen, und ich kenne den Betrieb bereits», so Vive. Weiteres Personal soll angestellt werden. «Das ist kein Dorfrestaurant. Wir brauchen hier Personal, das Erfahrung im Service oder in der Küche mitbringt.»

Geöffnet ist, ausser am Ruhetag (Montag), jeweils ab 9 Uhr. Kaffee und Gipfeli stehen also auch schon am Morgen bereit. Im Sommer wird der «Grüene Aff» durchgehend geöffnet sein. Am Abend schliesst der «Grüene Aff» an Feierabend, was die zwei Pächter nicht genau definieren wollen. Koch Rajah bietet eine bürgerliche Küche an, ergänzt mit italienischen Gerichten und Fischen. Seine Spezialität sind hausgemachte Teigwaren.

Die Preise würden der Qualität der Rohwaren entsprechen. «Wir kaufen gute Waren ein.» Rajah hofft auf eine grosse Unterstützung für ihr gemeinsames Projekt. «Wir werden uns Mühe geben.»

Wie eine Brasserie

Mächtig stolz ist Susanne Kocher auf den Speisesaal im Restaurant, der nach ihren Vorstellungen umgebaut worden ist. Sie ist gemeinsam mit ihrem Mann Silvan Kocher Liegenschaftsbesitzerin. Im Speisesaal wurde die Wand zur Aare ersetzt mit einer Glasfront. Nun kann der Blick ungetrübt über die Gartenwirtschaft und die Aare schweifen.

Die Gestaltung des Saales mit den roten Wänden und den schwarzen Möbeln und Tischen erinnert an eine Brasserie. Hier soll Rajah seine Hausmannskost kombiniert mit Fisch oder Muscheln anbieten. Susanne Kocher schwärmt von alten traditionellen Gerichten, «Aber Rajah kocht nach seinem Empfinden, und er macht das sicher gut.»

Sie hätten sich für Rajah und Vive entschieden, «weil wir einfach etwas Familiäres wollten». Nun seien mit Vive und Rajah Gastgeber mit Leidenschaft und gutem Herz im «Grüene Aff».

Das Käsefondue-Haus draussen, ein Karussellrestaurant mit einem Rundzelt, ist ein Überbleibsel von der Venezianischen Weihnachtsveranstaltung, die im November und Dezember viele Leute nach Altreu führte. Dieses wird noch während etwa zwei Monaten von den neuen Pächtern weitergeführt.

Aktuelle Nachrichten