Derendingen
Neuer Dirigent prägt Auftritt des Jodlerklubs Zytröseli

Mit frischem Elan probte der Jodlerklub Zytröseli unter seinem neuen Dirigenten Peter Bader seit Beginn dieses Jahres den ersten Auftritt vor heimischem Publikum.

Armin Leuenberger
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Der Jodlerklub Zytröseli tritt vermehrt auch mit Kleinformationen auf.

Der Jodlerklub Zytröseli tritt vermehrt auch mit Kleinformationen auf.

Armin Leuenberger

Dabei ist am Samstagabend anlässlich des Jahreskonzertes im Bad Derendingen aufgefallen, dass nicht nur das Repertoire der einstudierten Lieder, sondern auch der Auftritt im Duett, Trio und grösseren Gruppenvorträgen Änderungen erfahren hat.

Wie stets in den letzten Jahren führte Präsidentin Vreni von Wartburg höchst persönlich und mit viel Humor als Moderatorin durch den Abend.

Erstmals mit Alphorn

Nach dem Auftakt mit dem «Gloggejutz» durch den Gesamtchor war die Reihe bereits beim ersten Duo. Sonja Siegenthaler und Marco Sutter sangen das Lied «Wenn dr Tag wot cho», eine Eigenkomposition die vom Dirigenten Peter Bader höchst persönlich geschrieben und arrangiert war.

Eine Premiere war für den Jodlerklub der Auftritt eines Alphorn Trios durch Sonja Siegenthaler, Vater und Sohn Johann und Roger Christen.

Eine weitere anspruchsvolle Eigenkomposition von Dirigent Bader war das Lied «Äs Lächle cha so viel bedüte», welches er seiner Tochter gewidmet hat. Es wurde vom Publikum mit viel Applaus verdankt.

Das Lied «Dankbar si» von Josef Dubach, sang eine Kleinformation bestehend aus neun Jodlern. Dubach, der Luzerner Hinterländer ist von seiner Jugend her vom ländlichen Leben geprägt, entsprechend sind auch seine Lieder heimelig und schön.

Dass in einem schönen Jodlerkonzert auch Franz Stadelmann nicht fehlen durfte, bezeugte sein Lied «Am Morge». Den Abschluss aus der Feder von Reto Stadelmann machte die berühmte «Bärgandacht».

Da Vinci auf der Bühne

Das Stück «Hopp, Mona Lisa!», eine Komödie in 3 Akten von Elisabeth Beer, sorgte im Anschluss an das Konzert für viel Spannung und viele Lacher. Dem Malergeschäft Wyss geht es schlecht.

Sohn Philippe führt seit einiger Zeit den Betrieb ohne Geschick und ohne Rücksicht auf seine Eltern und seine Schwester Monika. Monika musste schon immer kuschen und ihr Bruder war eher ein Angeber, der die Arbeit liebte, wenn sie schon gemacht war.

Ein grosser Auftrag für die Renovation eines Museums und eine Liebschaft von Philippe mit der Inhaberin der Konkurrenzfirma Schwarz sorgte im Hause Wyss für ein wahres Chaos. Die Familie Wyss versinkt daraufhin immer mehr in den Schulden und soll schliesslich von Schwarz übernommen werden.

Was sich in der Zwischenzeit zwischen Wyss und Schwarz in den Büros von Wyss abspielt, geht auf keine Kuhhaut. Adelheid Schwarz und ihr Verlobter Philipp Wyss zerstreiten sich immer mehr und Eberhard Tüpfli, ein wohlhabender Kunde, taucht auf und spannt Wyss Junior seine Liebste aus.

Einmal mehr sorgte die mit den Jodlerklub Zytröseli stark verknüpfte Theatergruppe mit ihrem grossen Engagement für viel Spannung, aber auch köstlichem Humor.

Zweite Aufführung, Mittwoch, 11. November, 20 Uhr, Saalbau Bad.

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