Hoek
Nächster Schritt: Studie soll zeigen, wo eine verstärkte Zusammenarbeit möglich ist

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Kommt es zu einer noch intensiveren Zusammenarbeit von Oekingen mit Halten und Kriegstetten? (Archiv)

Kommt es zu einer noch intensiveren Zusammenarbeit von Oekingen mit Halten und Kriegstetten? (Archiv)

Tom Ulrich

Seit Jahren arbeiten die drei Gemeinden Halten, Oekingen und Kriegstetten (Hoek) sehr eng zusammen. Diese Zusammenarbeit kann auf verschiedenen Ebenen (beispielsweise im Werkhof, bei der Hauswartung oder in der Abfallentsorgung) noch intensiviert werden. Zu diesem Zweck soll eine Machbarkeitsstudie unter dem Titel «Kooperation Hoek» in Auftrag gegeben werden.

Die Studie soll eine Grundlage für die Grundsatzentscheide in den Gemeinden für oder gegen eine verstärkte Kooperation schaffen. Die Abklärungen sollen aufzeigen, wie Schlüsselfragen beantwortet werden können und welche Vor- und Nachteile Szenarien der verstärkten Zusammenarbeit mit sich bringen.

Die Einbindung des Verwaltungspersonals und der Behörden aller Gemeinden, aber auch der Einwohnerinnen und Einwohner ist ein zentrales Anliegen. Kommunikation, Information und Partizipation nehmen daher eine Schlüsselrolle ein. Über verschiedene Partizipationskanäle sollen im Verlauf des Projektes alle Betroffenen Gelegenheit erhalten, Anregungen und Rückmeldungen zum Projekt einzubringen.

16'000 Franken pro Gemeinde

Das Projekt Kooperation Hoek wird durch einen Projektrat geführt, bestehend aus den Gemeindepräsidenten und Vizegemeindepräsidentinnen und Vizepräsidenten der Hoek-Gemeinden. Der Projektrat wird die Bevölkerung auch künftig regelmässig in einem Communiqué über den aktuellen Stand des Projektes informieren.

Anlässlich seiner Startsitzung im Juni legte der Projektrat die Untersuchungsfelder der Studie fest und erarbeitete den Projektauftrag. Anschliessend wurden drei verschiedene Anbieter zur Offertenstellung eingeladen. Den Zuschlag hat nun das Angebot der Pumag Consulting AG erhalten. Die Kosten für die Studie belaufen sich pro Gemeinde auf rund 16'000 Franken und werden den Gemeindeversammlungen im Rahmen des Budgets 2021 zur Genehmigung unterbreitet. (mgt)

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