Der Leberberg war stark vom Sturm «Burglind» betroffen, der Anfang Jahr über die Schweiz fegte. Rund 10'000 Kubikmeter Sturmholz mussten aus dem Wald geräumt werden. Im Unteren Leberberg entstanden Flächenschäden von über 10 Hektaren.

Aus diesem Grund wurden am Samstag über 2000 neue Bäume angepflanzt. Genau genommen sind es 1175 Stieleichen, 850 Traubeneichen, 165 Edelkastanien, 100 Douglasien und 50 Lärchen. «Diese Baumarten vertragen das immer wärmer werdende Klima», erklärt Hans Haas (Vize-Betriebsleiter Forstbetrieb Leberberg) die Auswahl. Die Bäume wurden in Gruppen von 12 bis 13 Stück angepflanzt, mit einer Entfernung von je rund 1,20 Metern. «In den Zwischenräumen wachsen andere Bäume – Fichten, Weisstannen, Ahorn oder Buchen – ganz von selbst, weil ihre Samen schon im Boden sind», so Haas. Zudem werde mit der gewählten Entfernung erreicht, dass die Bäume relativ schlank und gerade nach oben wachsen. Pflanze man sie zu weit auseinander, würden sie zu stark verästelt.

Die Pflanzaktion im Unterleberberg wird vom Kanton und von den Bürger- und Einwohnergemeinden Flumenthal, Hubersdorf, Niederwil und Riedholz unterstützt. Gepflanzt wurden die Bäume von Freiwilligen, die mit einem Mittagessen belohnt wurden.