Messen

Nach gestoppter Fällaktion durch die Polizei: Die Blutbuche neben der Kirche ist nun gefällt

Am Dienstag begann die Fällaktion der Blutbuche neben der Kirche in Messen. Die Polizei stoppte das Ganze wegen fehlender Bewilligung für das Belegen einer Kantonsstrasse. Am Donnerstagmorgen wurde der Baum nun gefällt. Zuerst wurden die Äste abgesägt, danach der Stamm etwa einen Meter über Boden abgesägt. Um die Mittagszeit fiel die Blutbuche dann. Jetzt steht nur noch der Baumstumpf.

«Es ist ein wahnsinniger Eingriff ins Ortsbild», sagt Gemeindepräsident Bernhard Jöhr im Videointerview. Auf der anderen Seite müsse er aber auch sagen, dass er die Kirche bisher noch nie «in so wunderschöner Art» habe betrachten können.

Zwei Personen regelten während der Fällaktion den Verkehr auf der Hauptstrasse. Was die Verkehrssicherheit anbelangte, hatten am Dienstag laut Polizei grosse Defizite bestanden. Der Verkehr war durch nicht ausgebildete und im Kanton Solothurn zugelassene Personen geregelt worden.

Die Blutbuche musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Gemeinde will neben der Kirche einen neuen Baum pflanzen. 

Die Blutbuche in Messen wird nun definitiv gefällt. Gemeindepräsident Bernhard Jöhr: «Ich habe ein lachendes und weinendes Auge»

Die Blutbuche in Messen wird nun definitiv gefällt. Gemeindepräsident Bernhard Jöhr: «Ich habe ein lachendes und weinendes Auge»

  

Und hier noch die Arbeiten am Dienstag im Zeitraffer: 

Im Schnelldurchlauf: Das Fällen der Blutbuche in Messen beginnt – bis die Polizei auftaucht und das Ganze stoppt

Das Fällen der Blutbuche in Messen beginnt – bis die Polizei auftaucht und das Ganze stoppt

(ldu)

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