Solothurn/Rüttenen
Nach abgelehnter Vereinbarung: Bewohner des «Grenzhauses» ändert seinen Wohnsitz

Nachdem der Gemeinderat Rüttenen es abgelehnt hat, dass die Liegenschaft Wengisteinstrasse 31 künftig «politisch und schulisch» zur Stadt Solothurn gehören soll, hat der Bewohner des Hauses seine Schriften nun verlegt.

Rahel Meier
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 Die Gemeindegrenze verläuft mitten durch dieses Haus
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Das Haus auf der Grenze. Brangerhaus

Die Gemeindegrenze verläuft mitten durch dieses Haus

Hanspeter Bärtschi

Das ging schnell. Am Montagabend hat der Gemeinderat Rüttenen eine Vereinbarung mit der Stadt Solothurn abgelehnt, nach deren Unterzeichnung die Liegenschaften Wengisteinstrasse 29 und 31 künftig «politisch und schulisch» zur Stadt Solothurn gehört hätten. Als Konsequenz daraus hat nun einer der Bewohner des Hauses Wengisteinstrasse 31, das auf Rüttener Boden liegt, seine Schriften nach Rüttenen verlegt.

Obwohl er, wie in der Diskussion im Gemeinderat Rüttenen erklärt wurde, seit Januar in der Gemeinde wohnte, hatte er seine Schriften immer noch in Solothurn, weil er noch «ein Zimmer im Haus seiner Eltern» im gleich angrenzenden Haus an der Wengisteinstrasse 29 bewohne. Der Neo-Rüttener muss damit auch sein politisches Mandat in der Kommission für Planung und Umwelt in Solothurn abgeben.

Damit scheint die Diskussion um die Liegenschaft, die auf der Grenze zwischen Solothurn und Rüttenen liegt, beendet. Von offizieller Seite war am Mittwoch sowohl in Rüttenen als auch in Solothurn zu hören, dass die angedachte Vereinbarung ad acta gelegt werde. Damit gehört das Haus mit der Hausnummer 29 wie bis anhin zu Solothurn und das Haus mit der Nummer 31 zu Rüttenen.

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