«Was lange währt, wird endlich gut». Nachdem die Legislatur schon bald zwei Jahre läuft, konnte der Gemeinderat Gerlafingen nun endlich das Legislaturprogramm verabschieden. Die Entwicklung des Legislaturprogramms 2018-2021 startete an einer Klausurtagung im Februar 2018, wurde dann im letzten Jahr von der Gemeinderatskommission weiterbearbeitet und schliesslich von der Strategiekommission verabschiedet. Dazwischen gab es Phasen, in denen sich alle Parteien, Kommission und die Verwaltung einbringen konnten. Das Legislaturprogramm soll nun all diesen Beteiligten als strategische Leitlinie dienen. Die vorliegende Version wurde mit ein paar kleinen Ergänzungen einstimmig verabschiedet und kann bald auch auf der Website heruntergeladen werden.

Im ersten von zwei Bautraktanden vergaben die Mitglieder des Gemeinderats den Auftrag für die Tiefbauarbeiten betreffend der Sanierung der Geiselfeldstrasse West einstimmig an die Firma Gurtner AG aus Grenchen, die zu einem Nettopreis von 176 243 Franken die preislich attraktivste Offerte einreichte.

Das zweite Bautraktandum betraf die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED. Der dafür notwendige Verpflichtungskredit wurde bereits an der Budget-Gemeindeversammlung 2017 genehmigt. Nun ging es einerseits um die Freigabe ebendieses Kredits und andererseits um die Vergabe der Arbeiten für den Netzbau und den Leuchtenersatz.

Günstiger als budgetiert

Zur Freude der anwesenden Ratsmitglieder konnte der Auftrag wesentlich günstiger als 2017 eingeplant (578 000 Franken), an die Firma Schwaller EKM AG aus Derendingen vergeben werden und zwar zum Nettopreis von 257 742 Franken. Da die Umrüstung nun flächendeckend geschehen kann, ist auch noch ein Bundes-Subventionsbeitrag von 47 000 Franken aus dem Förderprogramm «effeSTRADA» zu erwarten. Mit der neuen Leuchtentechnologie kann mit jährlichen Einsparungen von geschätzten 46 000 Franken gerechnet werden. Der Rat verabschiedete dieses Geschäft einstimmig.
Mit Zähneknirschen genehmigte der Rat schliesslich die Abschreibungen von Steuern und Gebühren in der Höhe von 429 057 Franken zu Lasten der Rechnung 2018. Dieser Betrag ist gegenüber 2017 leicht höher. (mgt)