Wer am Sonntagnachmittag in den blauen Himmel über Solothurn geblickt hat, könnte ihn vielleicht gesehen haben: Den roten Heli mit der Aufschrift «1414». Wie die Rega auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt, befand sich deren Team im Einsatz, um einen verunfallten Kletterer zu bergen.

«Kurz vor Mittag alarmierte eine Privatperson unsere Einsatzzentrale, daraufhin begaben wir uns sogleich auf die Suche nach dem Verunfallten», berichtet Rega-Mediensprecher Philipp Keller. Der besagte Kletterer befand an der Südwand der Balmfluh und zwar «in einem sehr schwierigen Gelände», wie Keller betont.

Aus eben diesem Grund habe man den Verunfallten mithilfe einer Rettungswinde und eines Rettungsspezialisten Helikopter rausholen müssen, erklärt Keller weiter.

Was den genauen Unfallhergang betrifft, so können sich weder die Rega noch die Kantonspolizei Solothurn dazu äussern.«Wir treffen ja immer erst nach dem Vorfall ein. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Patienten medizinisch zu versorgen, zu bergen und ins nächste geeignete Spital zu fliegen», so Keller.

Und auch zum Grad der Verletzung, ist noch nichts Konkretes bekannt: «Der Kletterer hat sich leichte bis mittlere Verletzungen zugezogen. Allerdings handelt es sich dabei um äusserst schmerzhafte Blessuren», gibt Keller Auskunft. Die Rettungsaktion an sich sei jedoch ohne Probleme und - dank der Nähe des Unfallorts zum Bürgerspitals Solothurn - auch relativ rasch erfolgt, schliesst Keller. Bleibt also lediglich auf eine ebenso rasche Genesung des Unfallopfers zu hoffen. (ajs)