Gemeindeversammlung

Messen investiert in die Wasserversorgung

Wegen der Chlorothalonil-Verunreinigung wird zurzeit Wasser aus der Wasserversorgung Saurenhorn zugekauft. (Symbolbild)

Wegen der Chlorothalonil-Verunreinigung wird zurzeit Wasser aus der Wasserversorgung Saurenhorn zugekauft. (Symbolbild)

Die Gemeinde muss in die Wasserversorgung investieren. Mit dem Budget 2020 wurde ein Bruttokredit von 125'000 Franken für die «Modernisierung Steuerung und Pumpwerk» genehmigt. Auch die geplanten Sanierungen gemäss GEP (generelle Entwässerungsplanung) für 110'000 Franken wurden an der Gemeindeversammlung genehmigt.

Vorgängig wurde über die Wassersituation informiert. Das Trinkwasser in Messen ist mit Chlorothalonil belastet. Zurzeit wird deshalb Wasser aus der Wasserversorgung Saurenhorn zugekauft. Allerdings musste dort auch bereits ein Pumpwerk stillgelegt werden. Die Verantwortlichen machen sich deshalb diverse Überlegungen. So wird geprüft, ob die Quelle in Etzelkofen tatsächlich stillgelegt werden muss, oder ob es andere Lösungen gibt. Auch könnten in Oberramsern und in Balm bei Messen Quellen allenfalls erschlossen werden. Unwahrscheinlich sei es, ein Grundwasserpumpwerk im Limpachtal zu bauen. Aber auch diese Option werde geprüft.

«Wasser ist ein unschätzbares Gut»

Als Sofortmassnahme habe man damit begonnen, Lecks in den Wasserleitungen zu flicken. Das seien zwar nicht allzu viele, aber man spüre es doch, wenn man teures Wasser einkaufen müsse und man gleichzeitig Wasser verliere. «Sauberes Trinkwasser ist ein unschätzbares Gut, darum scheuen wir keinen Aufwand, um das Beste herauszuholen», erklärte Gemeindepräsident Bernhard Jöhr.

Alle weiteren Traktanden passierten einstimmig. Das Budget schliesst bei einem Aufwand von 7,599 Mio. Franken und einem Ertrag von 7,378 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 220'725 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 535'000 Franken.

Zudem wurden Katharina und Christoph Cina verabschiedet. Sie habe sich seit Jahren dafür eingesetzt, dass im Bucheggberg eine Versorgung mit Hausärzten gewährleistet bleibt. Sie übergeben ihr MediCenter nun an ihre Nachfolger. (rm)

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