Max Nydegger tritt in der SP Gerlafingen in die Fussstapfen des zurücktretenden Präsidenten Thomas Flückiger. Einstimmig wählten ihn die zahlreich erschienenen Genossinnen und Genossen an der 111. Generalversammlung der Ortspartei zum neuen Präsidenten.

Informatiker Nydegger lebt mit seiner Familie seit 30 Jahren in Gerlafingen und engagiert sich seit Jahren im Bildungs- und Sozialwesen der Gemeinde. Vizepräsident und Nationalrat Philipp Hadorn würdigte den scheidenden Präsidenten Thomas Flückiger: 5 Jahre als Co-Präsident mit Esther Gerlach und seit 3 Jahren als Präsident habe Flückiger Programm, Fristen, Veranstaltungen und Geschicke der Partei geprägt.

Altgemeinderat Flückiger wird weiterhin als Präsident der Sozialhilfekommission Wasseramt Süd und in anderen Funktionen dem Gemeinwohl sein Fachwissen zur Verfügung stellen. Als Sektionsaktuarin gewählt wurde Michèle Graf-Bürki. Sie ist beruflich als Gemeindeschreiberin in Messen tätig.

Zuversichtlich für Stahlwerk

Der Chef des Stahlwerkes, Daniel Aebli, zeigte eindrücklich die Herausforderungen des Werkes in einem globalisierten Markt auf. Die Kosten von Transport, Energie und Personal seien Faktoren, welche je nach Preis des Weltmarktes dazu führen, dass der Absatz und die notwendige Marge gesichert seien. Aebli zeigte sich zuversichtlich für die längerfristige Zukunft des Gerlafinger Werkes. Ständerat Roberto Zanetti wies auf die Schliessung der Lehrlingswerkstatt hin, welche der Kanton respektive das Amt für Wirtschaft faktisch provoziert hätten.

Die Information von Peter Jordi, nach 16 Jahren Gemeindepräsident, 2017 nicht mehr für eine fünfte Legislatur kandidieren zu wollen, wurde mit Bedauern und Verständnis zur Kenntnis genommen. Die SP will eine Nachfolgeregelung vorbereiten. (mgt)