Vor wenigen Wochen noch war er SVP-Hoffnungsträger bei den Regierungsratswahlen. Dann, am 21. Mai, kam der Knick in der Politkarriere von Manfred Küng. Die Kriegstetter wollten ihn nicht mehr als Gemeindepräsidenten.

Jetzt hört Küng mit der Politik im Kanton gleich ganz auf: Er ist als Kantonsrat zurückgetreten, wie am Dienstag bekannt wurde.

Zudem ist er nur wenige Tage vor Ablauf seiner Amtszeit aus Kriegstetten weggezogen und damit per sofort als Gemeindepräsident zurückgetreten, wie die Gemeinde mitteilt. «Der Rat dankt Manfred Küng für seinen Einsatz und die geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und Wohlergehen», schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. 

Bis zum Ende der Legislatur übernimmt Vizegemeindepräsident Simon Wiedmer das Gemeindepräsidium ad interim. 

In den Kantonsrat nachrutschen wird der Kriegstetter Gemeinderat Rémy Wyssmann. Er will die Wahl annehmen. (lfh/ldu)