Luterbach
Der Mittagstisch bekommt mehr Platz

Weil in Luterbach die Tagesstrukturen ins Pfarreiheim integriert werden, können mehr Kinder von den Angeboten profitieren. So gibt es am Mittagstisch künftig Platz für bis zu 40 Kinder.

Rahel Meier
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Mit der Einführung der Tagesstrukturen wird der Mittagstisch im Pfarreiheim Platz finden.

Mit der Einführung der Tagesstrukturen wird der Mittagstisch im Pfarreiheim Platz finden.

Symbolbild: Andrea Stalder

Der Gemeinderat Luterbach tagte auf dem Zirkularweg. Alle vorgelegten Traktanden wurden diskussionslos genehmigt.

Das Reglement Tagesstrukturen Luterbach, in dem sowohl die Betreuung der Kinder im Vorschulalter, als auch der Kinder im Schulalter geregelt wird, wurde im letzten September durch die Gemeindeversammlung abgesegnet. Bereits vorher hatte der Gemeinderat den Leistungsauftrag und das Betriebsreglement für den Verein Tagesstrukturen diskutiert und genehmigt.

Kleiner Anpassungen nötig

Der Verein ist künftig für die Betreuung der schulpflichtigen Kinder zuständig. In ihrer letzten Sitzung beschäftigten sich die Gemeinderäte nun mit den Statuten für den Verein. Zudem wurden einige kleinere Anpassungen am Betriebsreglement und am Leistungsauftrag vorgenommen. So wurde die Anzahl der Kinder, die am Mittagstisch betreut werden können auf 40 (vorher 35) erhöht. Dies ist eine Folge davon, dass die Tagesstrukturen im Pfarreiheim integriert werden und es dort genügend Platz hat. Zudem wurde neu festgelegt, dass die Finanzabteilung der Gemeinde die Betriebsrechnung des Vereins führen soll.

Weil die Sekretariate in der Bauverwaltung und in der Kanzlei regelmässig Überstunden aufweisen, wurde der Stellenplan in der letzten Gemeindeversammlung angepasst. Bei beiden Stellen wurde das Pensum um zehn auf neu 50 Prozent erhöht. Als Folge musste nun auch die Stellenbeschreibung angepasst werden. Gleichzeitig wurde diese an die tatsächlichen Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen angepasst.

Schuldscheine werden bewirtschaftet

Des Weiteren musste der Gemeinderat Debitorenforderungen in der Höhe von fast 140'000 Franken abschreiben. Total liegen der Gemeinde ­zurzeit 57 Verlustscheine von insgesamt 43 Schuldnern vor. Die Verlustscheine werden bewirtschaftet. Im letzten Jahr wurden so 13'519 Franken nachträglich hereingeholt.