Lohn-Ammannsegg
Zwei kleine Jubiläen und eine Fusion: Landi Bucheggberg

Die Landi Bucheggberg hat vor zehn Jahren einen neuen Laden gebaut.

Hans Peter Schläfli
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10 Jahre Neubau Landi Bucheggberg in Lohn-Ammannsegg, Geschäftsführer Daniel Fischer.

10 Jahre Neubau Landi Bucheggberg in Lohn-Ammannsegg, Geschäftsführer Daniel Fischer.

Hans Peter Schläfli

Vor 20 Jahren entstand der Laden in Utzenstorf, vor 10 Jahren hat die Landi Bucheggberg, die es schon seit 50 Jahren gibt, in Lohn-Ammansegg neu gebaut. Richtig liegt das Geschäft bereits auf Boden der Nachbargemeinde Bätterkinden, aber am Rand von Lohn-Ammannsegg. Mittlerweile haben sich die Genossenschaften zur Landi Bucheggberg-Landshut zusammengeschlossen. Die beiden kleinen Jubiläen werden mit verschiedenen Aktionen für die Kundschaft gefeiert, auf ein grosses Fest wird aufgrund der Coronakrise verzichtet.

«Mit Blick auf die Maximierung des Mitgliedernutzens zu Gunsten der produzierenden Landwirte in der Region und der Stärkung der Marktposition schliessen sich die Landi Bucheggberg und die Landi Landshut zusammen. Es entsteht eine leistungsfähige Landi für die Bäuerinnen und Bauern, die Konsumenten sowie die Mitarbeitenden.» Mit diesen Worten erklärte die Genossenschaft vor einiger Zeit in einer Medienmitteilung die Fusion der benachbarten Standorte. «Verschoben wurden nur die zentralen Büros, um Synergien zu nutzen. Für die Kunden ändert sich eigentlich nichts, die meisten werden die Fusion gar nicht bemerkt haben», sagt dazu Geschäftsführer Daniel Fischer Die beiden Läden in Utzenstorf und beim Bahnhof in Lohn sowie der Agrarmarkt und die Trocknungsanlage in Bätterkinden bleiben bestehen. «Für eine gute Kundenberatung und die Bedienung brauchen wir weiterhin gleich viele Angestellte wie früher. Aber im Hintergrund konnten wir verschiedene Systeme und administrative Arbeiten zusammenführen», erklärt Fischer.

Hinter der fusionierten Genossenschaft stehen heutzutage über 300 Mitglieder aus der Landwirtschaft. Der Umsatz beträgt rund 50 Million Franken. «Die Bauernbetriebe können vom Ertrag, den wir mit den Läden erwirtschaften, direkt profitieren, weil wir so die Angebote im Agrarbereich günstig halten können», erklärt der 45-jährige Geschäftsführer, der in Selzach aufgewachsen ist, das Geschäftsmodell.

«Die Verbundenheit zum Land und der Landwirtschaft spürt die Kundschaft daran, dass wir in der ländlichen Region vertreten sind und dass bei uns eine angenehme Kultur herrscht.»

In der Landi kenne man viele Kunden noch persönlich. Trotzdem werde es wegen der kleinen Jubiläen aufgrund der augenblicklichen Situation kein grosses Fest geben, erklärt Daniel Fischer. «Wir werden unserer Kundschaft mit gestaffelten Aktivitäten und Aktionen bis Dezember Danke sagen.»

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