Lohn-Ammannsegg
Keine Autos im Buechwäldli

Der Gemeinderat Lohn-Ammannsegg diskutierte eine Petition zum Verkehrsaufkommen.

Urs Byland
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Lohn-Ammannsegg in der Übersicht (Archiv).

Lohn-Ammannsegg in der Übersicht (Archiv).

Urs Byland

Der Autoverkehr im Buechwäldli (auf der Mühlebühlstrasse zwischen Lohn-Ammannsegg und Lüterkofen) habe in den letzten Jahren massiv zugenommen, schreibt Vanessa Bianco in einer Petition an den Gemeinderat. Sie und 108 Mitunterzeichner haben die Petition auf der Plattform petitio.ch eingereicht. Fussgänger und Radfahrer müssten ausweichen, um herankommenden Fahrzeugen Platz zu machen. Die Sicherheit auf der unübersichtlichen und nicht gut ausgebauten Strasse sei schon seit geraumer Zeit nicht mehr vollumfänglich gewährleistet. Im März kam es zu einem Unfall, als eine Radfahrerin einem Fahrzeug ausweichen musste und stürzte. Nun fordern die Petitionäre ein Fahrverbot für Autos und Motorräder im Buechwäldli auf der Mühlebühlstrasse zwischen dem letzten Wohngebäude und der Grenze zu Lüterkofen. Land- und Forstwirtschaft sollen weiterhin freie Durchfahrt haben.

«Wir haben die Petition erhalten und werden vermutlich noch vor den Sommerferien eine Antwort schreiben»,

fasst Gemeindepräsident Markus Sieber die Diskussion im Gemeinderat zusammen. Die Situation auf der Mühlebühlstrasse habe sich möglicherweise wegen der Bauarbeiten auf der Alten Bernstrasse noch verschärft. Nachdem sich die Bevölkerung vor kurzem gegen eine Einführung von flächendeckend Tempo 30 in Lohn-Ammannsegg ausgesprochen hat, will man sich mit Verkehrsmassnahmen auf Hot Spots konzen­trieren. Diese Forderung könne aber nicht kurzfristig umgesetzt werden. Einerseits seien Gespräche mit der Nachbargemeinde Lüterkofen-Ichertswil nötig. Andererseits habe man beispielsweise noch andere Petitionen hängig, wie beispielsweise eine Verkehrsberuhigung im Quartier Heinibühl, die auch bearbeitet werden müssten.

Leicht höhere Elternbeiträge für Tagesstrukturen

Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat auch den Jahresbericht zu den Tagesstrukturen. Dieser beendet den Pilotbetrieb der Tagesstrukturen, deren definitiver Betrieb an der letzten Budgetversammlung gutgeheissen wurden. Der Start des definitiven Betriebs erfolgt mit dem kommenden Schuljahr. Die ­Elternbeiträge werden leicht ­erhöht, um das Minus zu ­reduzieren.