Selzach
Lichter prägten das festliche Jodlerkonzert

Der Jodlerklub Hasenmatt wurde bei seinem traditionellen Lichterfest im Selzacher Pfarrheim unterstützt von Tenor Damian Meier und der Alphornistin Anna Rudolf von Rohr.

Hans Blaser
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Der Jodlerklub Hasenmatt punktete beim Publikum mit gängigen Liedern genauso wie mit weihnachtlichen Melodien.

Der Jodlerklub Hasenmatt punktete beim Publikum mit gängigen Liedern genauso wie mit weihnachtlichen Melodien.

Hans Blaser

Der Jodlerklub Hasenmatt Selzach ist noch jung. Er besteht gerade mal zehn Jahre. Wie andere Vereine sucht er sich jährlich dem Publikum zu stellen. Um sich im Dezember von den vielen Adventskonzerten etwas abzuheben, nennt er seinen Publikumsanlass Lichterfest. Unzählige Kerzenlichter bildeten auch diesmal den Zugang zum Pfarreiheim und markierten den Bühnenrand. Geschickt verzichtet der Klub aber darauf, diese Lichterfeste allein zu bestreiten. Diesmal zählte er auf die Hilfe einer jungen Alphornistin und eines erfolgreichen Tenors.

Der Tenor Damian Meier ist in Oberdorf, nur wenige Kilometer entfernt, aufgewachsen. Aus dem vielversprechenden Sopran der Solothurner Singknaben wurde ein Tenor mit Hochschulstudium und Lehrdiplom. Für einen ersten Einschub wählte er Lieder aus Musicals. Den zweiten gewährte er mit ausgesuchten, wenig bekannten Weihnachtsliedern. Beim dritten zeigte er danach noch seine sprichwörtliche Vielseitigkeit.

Die Alphornistin Anna Rudolf von Rohr überraschte schon durch ihre Jugend. Auf Jugendbonus beim Applaus war sie jedoch keineswegs angewiesen. Sie beteiligt sie sich nämlich schon regelmässig an den Wettbewerben bei Anlässen der Jodlerverbände. Dass sie das ausser Konkurrenz tun muss – sie erreicht mit ihren 14 Jahren die Alterslimite noch nicht – stört sie wenig. Mit sechs Vorträgen in zwei Blöcken und einer Zugabe erntete sie viel Applaus.

Der Jodlerklub selber begann sein Konzert mit «D’Lüt im Dorf» von Kurt Mumenthaler und Alfons Guglers «Grossättis Freude». Auch für den zweiten Block entschied man sich für gängige Jodellieder. Erst mit «Dankbar si» von Josef Dubach und mit «Wiehnachtsglogge» von Ernst Sommer fand man in den festlichen Kalender. Mit dem Wunsch nach dem «Steimandli-Juiz» von André von Moos als Zugabe ignorierte das indes das Publikum.