Als eine der ersten Gemeinden hat Feldbrunnen zur LED-Beleuchtung umgestellt, dies in zwei Etappen: In der ersten wurden Kandelaber mit kaltweissem Licht ausgestattet, in der zweiten Etappe der Rest des Dorfes mit warmweissem Licht. Der Gemeinderat diskutierte über eine mögliche Umstellung auf warmweisses Licht beim Dorfplatz und der Steinenbergstrasse, deren Beleuchtung in der ersten Etappe ausgewechselt worden ist. Der Versuch, einen Käufer für die kaltweissen Birnen zu finden, sei zwar geglückt, doch dieser wolle nur einen Fünftel des gesamten Preises bezahlen.

Die Lebensdauer dieser Birnen liegt bei fünfzehn bis zwanzig Jahren. «Die LED-Technologie ist zwar in den letzten Jahren günstiger geworden, auch gebe es noch Platz im Kredit, aber es ist lediglich ein optischer Entscheid und keine Frage der Sicherheit», erklärte Roger Schenker, Präsident der Werkkommission. Der Gemeinderat entschied sich gegen eine Neuanschaffung. Stattdessen solle gewartet werden, bis die Leistung der Birnen nachlasse. Auf dieselbe Weise wurde bei der Beleuchtung der Unterführung argumentiert, die sich aus Röhren und Glühbirnen zusammensetzt und auch keine Sicherheitsmängel aufweist.

Waschpresse ist defekt

Die Waschpresse der Kläranlage ARA, die dafür zuständig ist, den Müll aus der Aare zu fischen und auszupressen, damit so wenig Wasser wie möglich in die Verbrennungsanlage gelangt, funktioniert nicht mehr richtig. Dies nach über vierzig Jahren seit Inbetriebnahme. Sie habe durch die gute Wartung so lange gehalten. Nun wird sie für rund 8500 Franken ausgewechselt. Dabei soll während der Reparaturarbeiten auch noch ein Blick auf den Stufenrechen geworfen werden, bei dem ebenso Störungen aufgetreten sind. Sollte dort ein Defekt festgestellt werden, könnten noch einmal 6400 Franken für dessen Sanierung dazukommen.

Wegen der letztjährigen Rechnung, die mit einem Aufwandüberschuss von rund 50 000 Franken abschliesst, kann die Gemeinde in diesem Jahr für die Sonderförderung kultureller und sozialer Aufgaben keinen Beitrag leisten. «Durch den Aufwandüberschuss ist kein Geld übrig, das man verteilen könnte», erklärt Gemeindepräsidentin Anita Panzer.

Biedermannsgrube neu gestaltet

Der Gemeinderat befasste sich mit dem neuen kantonalen Nutzungsplan des Naturreservats Biedermannsgrube. Er ist den heutigen Anforderungen entsprechend angepasst worden. Die Neuordnung soll die vielseitigen bestehenden Nutzungen miteinander in Einklang bringen und den sachgerechten Unterhalt gewährleisten. Auch eine neue Beschilderung zur Nutzungseinschränkung wird nötig sein. Mit alldem könne die Erhaltung der Artenvielfalt sichergestellt werden. Untersagt seien Aktivitäten, die die Tierwelt stören, so unter anderem das Steinwerfen in die Weiher oder das Entfachen von Feuerstellen. Der Weiher im Weierrain und der alte Steinbruch im Rehhubel, die beide auch zum kantonalen Naturreservat gehören, werden als zwei separate Teilgebiete angeschlossen. Erlaubt bleibe das Fischen am Weiher des Weierrains.

Der Gemeinde wurde ein Landstreifen entlang der Aare abgetreten. Die Begründung für diesen Erwerb liefern der Unterhalt des Landstücks, für den die Gemeinde ohnehin bereits sorgt und der Bau des Aareschiffstegs.