Kein zweites Werk von Johann Sebastian Bach ist so populär, wie sein Weihnachtsoratorium, welches vom Thomanerchor 1734/35 in Leipzig uraufgeführt wurde. Zu Bachs Zeiten – er lebte von 1685 bis 1750 – war die Aufführung in sechs Teilen an den Gottesdiensten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag vorgesehen. Heute werden aber häufig nur die Teile I bis III aufgeführt.

Auch der Konzertchor Leberberg, mit gegen hundert Sängerinnen und Sängern, hat sich für diese Aufführungsform entschieden. Zudem konnte der Kinderchor der Rudolf-Steiner-Schule Solothurn gewonnen werden. Als Solisten sind Carmela Konrad, Sopran, Ina Jaks, Alt, und Nino Aurelio Gmünder, Tenor, Solothurn, engagiert, Sie werden begleitet vom Lukas Barockorchester Stuttgart.

Grosse Erfahrung mit Bach

Die musikalische Leitung des Konzerts obliegt Dirigent Markus Oberholzer, der – wie Bach selbst dies praktizierte – neben dem Dirigat auch den Cembalo-Part selbst bestreitet. Oberholzer hat seit über 30 Jahren Erfahrung in der historischen Aufführungspraxis über Bachs Werke gesammelt. Es sei 25 Jahre her, dass die Leberberger mit diesem Werk von Bach an die Öffentlichkeit getreten sind. Man freue sich daher umso mehr, dieses schöne Konzert zu präsentieren. Das Konzert wird am Samstag, 1. Dezember um 19.30 Uhr und am Sonntag, 2. Dezember 17 Uhr in der St. Klemenzkirche in Bettlach aufgeführt. Der Vorverkauf läuft seit 12. November.

Mehr Infos: www.leberberger.ch oder telefonisch Mo–Fr, 9–17 Uhr 0900 320320 oder an der Abendkasse (1 Stunde vor Beginn).