Kräiligen/Lohn-Ammannsegg 
«Landi» verkauft jetzt die Gartenprodukte nicht mehr

An Tag 1 des Lockdowns verkaufte die Landi Bucheggberg alle Waren. Das irritierte die Konkurrenz. Einen Tag später hat die Zentrale eine neue Weisung herausgegeben.

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Die Landi legt Wert darauf, Menschenansammlungen zu vermeiden.

Die Landi legt Wert darauf, Menschenansammlungen zu vermeiden.

Samuel Thomi

Am Dienstag hat die Landi Bucheggberg noch alle Waren aus ihrem Angebot verkauft. Nun werden auch in der Landi Bucheggberg, die in Kräiligen (Gemeinde Bätterkinden) liegt, wie Lohn-Ammannseggs Gemeindepräsident Markus Sieber festhält, nur noch Waren für den täglichen Bedarf verkauft. Dies erklärt Filialleiter Daniel Fischer.

Noch am Dienstaggmorgen habe die Zentrale, der Mutterbetrieb Fenaco, die Weisung gegeben, dass alle Waren verkauft werden könnten. Am Nachmittag sei dann aber eine neue Regelung kommuniziert worden, so Fischer. «Bestimmte Waren durften wir nicht mehr verkaufen. Diese Bereiche mussten wir abdecken.»

Dies sei dann auch umgesetzt worden. «Wir verkaufen hier nur noch Waren zum täglichen Bedarf, aber was zählt alles zum täglichen Bedarf?», fragt Fischer. So könne es schon vorkommen, dass zwischen den Waren des täglichen Bedarfs beispielsweise auch noch Blumen verkauft werden. «Wichtigstes Ziel ist es aber, Menschenansammlungen zu vermeiden», erklärt Fischer.

In einer Stellungnahme ergänzte am Mittwoch die Fenaco, die Landi-Läden sorgten dafür, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Laden aufhalten. Man bitte die Kunden, Abstand zu halten, insbesondere an den Kassen. Weiter werde der Einsatz von bargeldlosen Zahlungsmitteln gefördert und die Oberflächen an den Kassen oder Bedienfelder von Zahlterminals würden regelmässig desinfiziert. Die Mitarbeitenden seien in der Umsetzung der Hygienemassnahmen geschult. Aktuell prüfe Fenaco zudem weitere Schutzmassnahmen. (uby)