Kyburg-Buchegg
Asche war nicht kalt: Feuerwehr muss wegen Brand auf Balkon ausrücken

Auf dem Balkon eines Einfamilienhauses in Kyburg-Buchegg kam es am Mittwochnachmittag zu einem Brand. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht eine unsachgemässe Entsorgung von nicht ausgekühlter Asche im Vordergrund.

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Die Ermittler kamen zum Schluss: Die Asche war noch nicht abgekühlt.

Die Ermittler kamen zum Schluss: Die Asche war noch nicht abgekühlt.

Kapo SO

Am Mittwoch wurde der Kantonspolizei Solothurn kurz nach 16 Uhr gemeldet, dass es auf dem Balkon eines Einfamilienhauses in Kyburg-Buchegg brennt. Unverzüglich rückte die Feuerwehr Buchegg zum Brandobjekt aus und begann mit dem Löscheinsatz.

Das Feuer, welches sich vom Balkon bereits auf das Unterdach ausgebreitet hatte, habe rasch gelöscht werden können, teilt die Kantonspolizei mit. «Die Schadensumme kann derzeit noch nicht näher beziffert werden, dürfte aber einige 1'000 Franken betragen.»

Gemäss ersten Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn könnte eine unsachgemässe Entsorgung von nicht restlos ausgekühlter Asche zum Brand geführt haben.

Vorsicht bei der Entsorgung von Asche und Raucherwaren

Immer wieder kommt es laut Polizei vor, dass «noch nicht restlos ausgekühlte Asche oder Raucherwaren in nicht geeigneten Behältern oder Kehrichtsäcken entsorgt oder in der Nähe von brennbaren Materialien deponiert werden».

In diesem Zusammenhang gelte es zu bedenken, dass vermeintlich kalte Asche oder Raucherwaren auch nach Stunden oder sogar Tagen noch zu Bränden führen könnten. Die Polizei rät deshalb: Chemineéeasche und Raucherwaren sollen bis zum vollständigen Auskühlen ausschliesslich in feuersicheren Behältern aufbewahrt werden. «Plastikeimer und Kehrichtsäcke sind dafür definitiv nicht geeignet.» (kps)