Bucheggberg
Kulturpreis: Urs Koenig wird für sein musikalisches Schaffen ausgezeichnet

Der Kultur- und Anerkennungspreis Bucheggberg 2015 geht an Urs Koenig. Die Kulturkommission Bucheggberg würdigt ihn als Initiant, Gründer und künstlerischen Leiter der Reihe «Konzerte in der Pfarrschüür» Messen.

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Urs König erhält den Kulturpreis für seinen Einsatz im Bucheggberg.

Urs König erhält den Kulturpreis für seinen Einsatz im Bucheggberg.

zvg

Nach erfolgter Ausbildung an verschiedenen Musikhochschulen zum Pianisten war Urs Koenig von 1976 bis 1995 als Klavierlehrer in Messen tätig und wohnte in Aetingen. In dieser Zeit schätzte er immer mehr die Landschaft im Bucheggberg als Oase, die ihn musikalisch inspirierte und bereicherte.

Neben seiner Tätigkeit als Klavierlehrer wollte er auch weitere Menschen im Bucheggberg an den musikalischen Erlebnissen teilnehmen lassen und Konzerte organisieren. Er gründete 1989 zusammen mit seiner Frau Monica Koenig-Bruhin und weiteren Helferinnen und Helfern die Reihe «Konzerte in der Pfarrschüür» in Messen.

Musikalische Farbtupfer setzen

Seit mehr als 25 Jahren werden nun klassische Konzerte in der Pfarrschüür Messen durchgeführt. Von Anfang an war es Urs Koenig wichtig, mit seinen Konzerten die Menschen zu berühren und ihnen einen Zugang zu einem ganzheitlichen Musikerlebnis zu verschaffen. Viele bekannte Musikerinnen und Musiker fanden den Weg in den Bucheggberg und konzertierten oftmals auch gerade zusammen mit dem Organisator.

Mit den vielseitigen Konzerten wollte Urs Koenig den Leuten ein Geschenk geben, das sie in den Alltag mitnehmen konnten. In all den vergangenen Jahren ist es ihm und seinem Helferteam gelungen musikalische Farbtupfer in den Bucheggberg zu setzen und das kulturelle Angebot zu bereichern.

Mit der diesjährigen Preisverleihung ehrt die Kulturkommission das kulturelle Schaffen von Urs Koenig. Der Kultur – und Anerkennungspreis Bucheggberg wird an Organisationen, Gruppen oder Einzelpersonen vergeben, die sich im und für den Bucheggberg kulturell, gesellschaftlich, sozial oder sportlich verdient gemacht haben. Der 1992 erstmals verliehene Preis ist mit 1000 Franken dotiert. (iin)

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