Gemeinderat
Kriegt Biberist eine Kugelbahn?

Der Gemeinderat will das Dorfzentrum beleben und bewirbt sich für eine Kugelbahn, welche gratis abgegeben würde.

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Die Gurten-Kugelbahn

Die Gurten-Kugelbahn

Biberist bewirbt sich als neuer Standort für die Kugelbahn von Stefan Grünenfelder. Die Kugelbahn stand während 16 Jahren auf dem Gurten und begeisterte dort Jung und Alt. Die Bahn wird zurzeit generalrevidiert und dann vom Migros Kulturprozent verschenkt. Berücksichtigt werden nur Standorte im Wirtschaftsraum der Genossenschaft Migros Aare. Bevorzugt werden Bewerbungen aus den Kantonen Solothurn und Aargau.

Der Gemeinderat hat:

- zwei Dienstbarkeitsverträge für neue Leichtwellenleiter-Verteilkabinen mit der GAW genehmigt. Eine Verteilkabine wird am Kirchweg erstellt, die andere an der Eigerstrasse;

- 17 Quadratmeter Land an der Jungfraustrasse für einen Trottoirneubau erworben. Das Land wird nicht gekauft, sondern mit einem gleich grossen Stück in einer angrenzenden Parzelle getauscht;

- 8 Quadratmeter Land, das nach rechtsgültigem Erschliessungsplan für
eine spätere Strassenverbreitung ausgeschieden ist, zum Preis von 200 Franken pro Quadratmeter erworben;

- beschlossen, die Teilrevision der
generellen Entwässerungsplanung und der generellen Wasserversorgungsplanung für das Gebiet Schöngrün öffentlich
aufzulegen. (rm)

Biberist will weiter zwei Massnahmen im Agglomerationsprogramm
3. Generation aufnehmen lassen. Das eine ist der Fuss- und Radweg Jungfraustrasse-Solothurnstrasse. Mit dieser neuen Langsamverkehrsachse könnte ein wesentlicher Teil des Fuss- und Radverkehrs von der stark befahrenen Kantonsstrasse ferngehalten werden. Die Kosten belaufen sich gemäss

Schätzungen auf rund 1 Mio. Franken. Mit der Realisierung des Projektes im Rahmen des Agglomerationsprogrammes würde der Bund 35 Prozent der
Investitionskosten mittragen. Als Zweites soll ein Fussweg im Gisihübeli im Rahmen des Gestaltungsplanes Schöngrün realisiert werden. Der Weg sollte vom Investor der neuen Überbauung finanziert werden, würde aber ins öffentliche Wegnetz übernommen, da das Gisihübeli ein bekannter Aussichtspunkt ist. (rm)

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