Kunst

Kreatives Paar bereichert Bucheggberg

Martin und Silvia Schweingruber. Sie malt, er schreibt, gemeinsam sind sie im «Tscheppachs» zu sehen.

Martin und Silvia Schweingruber. Sie malt, er schreibt, gemeinsam sind sie im «Tscheppachs» zu sehen.

Ein Schriftsteller und eine Kunstmalerin zeigen ihre Arbeiten im«Tscheppachs».

Drei Jahre war er Privatier. Nun ist Lebenskünstler Martin Schweingruber (1948), der früher ein Grosshandelsunternehmen im Baubereich besass, pensioniert. Die verfügbare Zeit hat den gebürtigen Derendinger animiert, zehn Jahre nach seinem Erstling «Die Tage mit mir» ein zweites Buch zu schreiben. Das Werk mit dem Titel «Rostiger Mörderstaub» sei trotz Krimititel wiederum eine Erzählung. Themen seien Wichtigtuerei und Korruption. Die Erzählung bildet den roten Faden, den ihn zu den Gedanken zu diesen Themen führe. Erstmals daraus vorlesen will er anlässlich der Ausstellung seiner Frau Silvia Schweingruber-Wagner (1951). Sie sind schon seit 45 Jahren verheiratet und haben zwei Söhne und einen Pflegesohn. «Bisher habe immer ich die Laudatio an Ausstellungen meiner Frau gehalten. Ich weiss bald nicht mehr, was ich von ihr berichten soll. Nun will ich mal aus meinem neusten Werk vorlesen.» Leichte Nervosität ist spürbar. «Ich habe noch nie vorgelesen.» Die viertägige Ausstellung mit der Lesung an der Vernissage organisieren die beiden selber.

Wohnhaus als Galerie

Was sie im Saal des Restaurants Tscheppachs im fast gleichnamigen Dorf ausstellt, ist in und rund um die Villa an ihrem Wohnort in Brittern zu sehen. Leicht erhöht mit prächtigem Ausblick auf Limpachtal, Limpach und Alpen, stehen Wohnhaus und daneben das kleine Atelier. Silvia Schweingruber malt mit Vorliebe Porträts. Menschen, die ihr in Zeitungen oder den Medien aufgefallen sind, verewigt sie mit Öl oder Acryl in verschiedenen Techniken auf Leinwand. «Eben, was mich berührt.» Neben der Malerei widmet sich die Solothurnerin Silvia Schweingruber der Bildhauerei. «Jetzt bei diesem schönen Wetter kann ich draussen arbeiten.» Büsten oder Skulpturen zieren den Eingangsbereich.

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