Konrad Isch, Präsident des Hegerings Bucheggberg, konnte 70 Personen zur 48. Generalversammlung im Gasthof Kreuz, Mühledorf, begrüssen. Darunter befanden sich acht Jagdlehrgänger sowie zahlreiche Gäste.

Im Hegering sind die Jagdgesellschaften der sieben Reviere des Bezirks Bucheggberg (Schnottwil, Messen, Lüterswil, Bibern, Aetingen, Lüterkofen und Lüsslingen) sowie, aus historischen Gründen, das Revier Biberist vereinigt, mit heute insgesamt rund 90 aktiven Jägerinnen und Jägern.

Die statutarischen Geschäfte wurden zügig abgewickelt und alle einstimmig verabschiedet. Konrad Isch wurde mit grossem Applaus für eine weitere vierjährige Amtsperiode als Präsident bestätigt, ebenso der Vorstand. Der vom Präsidenten verfasste, reich bebilderte und informative Jahresbericht 2015 wurde mit dem besten Dank für die hervorragende Arbeit genehmigt. Die ergänzenden Informationen, insbesondere über den Stand der laufenden Revision des Jagdgesetzes und der Auswirkungen auf den Jagdbetrieb, stiessen auf reges Interesse.

Martin Reber, zuständig für das jagdliche Standschiessen, konnte eine hohe Beteiligung der Mitglieder an den zahlreichen Übungsschiessen vermelden und die treffsichersten Jägerinnen und Jäger auszeichnen. Ueli Gränicher, Obmann für das Jagdhundewesen, hielt in seinem Bericht amüsante Erfahrungen aus der intensiven Ausbildungsarbeit mit den Junghunden fest und informierte über die erfolgreichen Gespanne an den kantonalen Gehorsams- und Schweisshundeprüfungen.

Vom Wandel im Wald

Kreisförster Ueli Stebler, seit 30 Jahren zuständig für den Bucheggberg, zeigte in seinem persönlichen Rückblick den Wandel im Waldbau und in der Forstorganisation auf: von den damals zum Teil noch bestehenden Fichtenmonokulturen zum heutigen Misch- und Dauerwald und von der kleinbetrieblichen Struktur zum heutigen bezirksübergreifenden Forstbetrieb. In guter Zusammenarbeit zwischen Forst und Jägerschaft konnten – auch bei teilweisen Interessengegensätzen – immer konstruktive Lösungen gefunden werden.

Heute bietet der Bucheggberger Wald weitgehend optimale Bedingungen für das heimische Wild. Davon profitieren Forst und Jagd gleichermassen. Der langjährige grosse Einsatz von Ueli Stebler und die fruchtbare Zusammenarbeit wurden von der Generalversammlung mit Applaus verdankt. (mgt)