Buchegg

Kommunaler Schutz fürs Vögelihüsli: Nun kann es endlich saniert werden

Der östliche Teil des Vögelihüsli (im Bild) wird seit Jahren nicht bewohnt.

Der östliche Teil des Vögelihüsli (im Bild) wird seit Jahren nicht bewohnt.

Das Vögelihüsli in Aetingen wird unter kommunalen Schutz gestellt und kann nun umfassend saniert werden. Das Doppelhaus stammt aus dem Jahr 1842.

Die Baukommission beantragte, das Gebäude Kirchgasse 17 in Aetingen (Vögelihüsli) als «schützenswertes Kulturobjekt» unter kommunalen Schutz zu stellen. Das bis anhin als erhaltenswert eingestufte Doppelhaus aus dem Jahr 1842 in der Landwirtschaftszone werde seit längerem nicht mehr zonenkonform genutzt.

Der östliche Gebäudeteil mit einer unbewohnbaren Wohnung verfällt zunehmend und wurde vom Kanton als «nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar» erklärt. Im westlichen Gebäudeteil befindet sich eine noch bewohnbare Wohnung.

Die Eigentümer wollen das Gebäude verkaufen. Das sei aber nur möglich sein, wenn das Gebäude umfassend saniert, wenn also beide Wohnungen wieder genutzt werden können.

In seiner Stellungnahme schreibt Amt für Raumplanung, dass dafür eine Ausnahmebewilligung (Art. 24d RPG) erteilt werden könnte, vorausgesetzt das Gebäude würde vorher unter kommunalen Schutz gestellt, das heisst es würde als schützenswert und nicht nur als erhaltenswert eingestuft.

Aus Sicht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege sei eine Unterschutzstellung des Gebäudes sachlich gerechtfertigt. Der Bauverwalter hat die Liegenschaft besichtigt und ist ebenfalls der Meinung, dass diese schützenswert ist. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu und wird eine entsprechende Schutzverfügung erlassen.

Neue Kommissionsgrösse

Bald endet die erste Legislatur der Fusionsgemeinde Buchegg. In der ersten Legislatur wurde die Übergangsregelung angewendet, und jede Kommission startete mit 10 Mitgliedern. In der Gemeindeordnung ist die Mitgliederzahl für jede Kommission auf 5 und 2 Ersatz festgelegt.

Die meisten Kommissionen sind im Verlauf der letzten vier Jahre etwas kleiner geworden, und auf die Aufstockung der Mitglieder wurde in den meisten Fällen verzichtet. Nun hat Gemeindepräsidentin Verena Meyer die Kommissionspräsidenten angefragt, ob für sie die in der Gemeindeordnung festgelegte Anzahl Mitglieder optimal sei. Da dies nicht der Fall sei, hat die Gemeindepräsidentin dem Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet, dem dieser zustimmte.

Verzichtet wird in der kommenden Legislatur auf die Einsetzung von Ersatzmitgliedern. «Ersatzmitglieder im Sinne der Stellvertretung sind in der Praxis meist nicht gut informiert oder werden im Bedarfsfall vergessen einzuladen», so die Gemeindepräsidentin.

Die Grösse der Kommissionen beträgt generell 5 Mitglieder. Ausnahmen sind die Werkkommission und die Umweltkommission mit je 7, die Rechnungsprüfungskommission mit 3 und das Wahlbüro mit 9 Mitgliedern. Die Anzahl der Feuerwehrkommissionsmitglieder richtet sich nach dem Feuerwehrreglement.

Der Gemeinderat stimmte auch dem geänderten Gestaltungsplan Alte Schulanlagen Aetingen zu. «Die Änderung betrifft die Ausnutzung. Nun sind zwei zusätzliche Wohneinheiten möglich», sagt die Gemeindepräsidentin.

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