1975 bauten die Verantwortlichen der Bürgergemeinde Zuchwil den ersten Block mit 23 Seniorenwohnungen an der Brunnmattstrasse. 1995 folgte der zweite Block, dazu wurden ein Gemeinschaftsraum und eine Einstellhalle gebaut. 42 Wohnungen vermietet die Bürgergemeinde seither.

Bevorzugt an Zuchwiler, aber auch an Auswärtige. «Unser Ziel ist es, dass die Wohnungen kostengünstig sind. Nicht alle Senioren erhalten gleich hohe Renten», erklärt Fränzi Bisig, die die Seniorenwohnungen seit drei Jahren verwaltet. In der «Brunnmatt» gibt es heute nur Zwei- und Einzimmerwohnungen. Letztere sind, so Bisig, immer weniger gesucht.

Bereits im Jahr 2008 hat die Bürgergemeinde deshalb an der Gartenstrasse einen weiteren Block mit Seniorenwohnungen, darunter auch 3½-Zimmerwohnungen, erstellt. In einer zweiten Etappe folgte ein zweiter Block und damit weitere insgesamt 34 Wohnungen. Alle Seniorenwohnungen der Bürgergemeinde sind gut ausgelastet. An der Gartenstrasse wohnen auch Ehepaare, in der «Brunnmatt» sind es vorwiegend alleinstehende Seniorinnen.

Weil die kleinen Wohnungen weniger gesucht sind und die Wohnungen im ersten Block das 40. Altersjahr erreicht haben, hat die Bürgergemeinde nun damit begonnen, die Wohnungen an der Brunnmattstrasse sukzessive zu sanieren. «Wenn es in einer Wohnung einen Wechsel gibt, dann wird sie, je nach Ausbaustandard, den sie hat, teilsaniert oder komplett saniert.»

Den Unterhalt habe man selbstverständlich immer gemacht, deshalb seien die Wohnungen nicht alle auf dem genau gleichen Stand. Sanieren heisse beispielsweise, dass die teilweise noch vorhandenen Badewannen durch Duschen ersetzt werden.

Alle Wohnungen sind hindernisfrei und man kann sie mit einem Rollator begehen. Neu gibt es auch in der Brunnmatt 3½-Zimmer-Wohnungen. Dazu werden sechs Einzimmer-Wohnungen zu drei grösseren Wohnungen zusammengefasst. «Damit verlieren wir drei Wohnungen, wir gehen aber davon aus, dass die grösseren Wohnungen eher vermietet werden können», so Fränzi Bisig.

Man habe beim Umbau einige wenige Kompromisse eingehen müssen. Im Endergebnis ist dies allerdings kaum zu spüren. Die grösseren Wohnungen haben ein Reduit und ein separates WC. Die Küche ist komplett neu und am Boden liegt Parkett. Ab 1. Dezember sind sie bereit für neue Mieter.