Nachdem die Zusammensetzung des Gemeinderats nach der Zehnerfusion von den Behörden orchestriert worden war, fanden nun für den von 10 auf 7 Sitze verkleinerten Rat erstmals echte Wahlen statt. Die FDP stärkt ihre Position als Bucheggberger Traditionspartei und holt 5 Sitze.

Die SP verfügt über einen Sitz, die Freie Liste mit SVP-Mann Samuel Marti ebenfalls. Nicht wiedergewählt wurde Sabine Anderegg, ehemalige Gemeindepräsidentin von Kyburg-Buchegg. Über ihr Resultat ist sie enttäuscht, doch bei einer Verkleinerung des Rats habe man mit Abwahlen rechnen müssen.

Gross ist die Freude bei Gemeindepräsidentin Verena Meyer (FDP) über ihr persönliches Resultat und jenes ihrer Partei. «Das stellt auf und bestätigt mich in meiner Arbeit.» Dass ihr Heimatdorf Mühledorf gleich drei Räte stellt, sei zwar nicht ideal. Doch Buchegg sei inzwischen so zusammengewachsen, dass die Herkunft nicht mehr im Vordergrund stehe.

Freuen kann sich auch SP-Parteipräsident Matthias Racine. «Dass wir ohne Bisherige aus dem Stand einen Sitz holen, stimmt zuversichtlich.» (crs)