Kirche St.Niklaus
Kirche St. Niklaus war wegen Sanierungsarbeiten für drei Monate geschlossen

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Zuerst wurden die Wände der Kirche St. Niklaus gewaschen.

Zuerst wurden die Wände der Kirche St. Niklaus gewaschen.

zvg

Es sei eine grosse Sanierung gewesen mit guter Arbeit aller Beteiligten, erklärt die Präsidentin der Römisch-katholischen Kirchgemeinde St. Niklaus, Krista Rüst. «Jetzt wirkt die Kirche wieder viel freundlicher und ist in neuem Glanz erstrahlt», sagt sie über das Resultat erfreut.

Eine Gesamtrenovation der Kirche wurde 1965 das letzte Mal vorgenommen. In der Zwischenzeit wurden die Wände grau und die Ausstattung immer verstaubter. «Das sind normale Abnutzungserscheinungen», sagt der Architekt Pius Flury, der die Bauleitung hatte. Bei Kirchen sei es oft der Fall, dass die Wände «schwitzen» und durch den Staub werden sie grau. Doch, nachdem die Wände gewaschen wurden, erstrahlten sie wieder weiss. Nur noch ein Bindemittel musste auf die Wände aufgetragen werden, damit sie so schön weiss bleiben.

Auch Ausstattung gereinigt

Auch die Ausstattung – wie die neugotischen Altäre, die Orgel und Bilder – wurden gereinigt, die Vergoldung repariert und dort, wo die Farbe abgeplatzt ist, hat man sie ersetzt. Die Bänke wurden gesäubert und die Politur aufgefrischt.

Zum Schluss wurden die Holzböden geschliffen und versiegelt, der Natursteinboden wurde gefegt. «Das wird jetzt bestimmt 30 Jahre halten», ist der Architekt Flury überzeugt.

Die Kosten dieser Arbeiten beliefen sich auf rund 175'000 Franken. Für drei Monate blieb die Kirche geschlossen. Von September bis Ende November gingen die Gläubigen nach Riedholz und Rüttenen in die Kirche. «Es war auch schön, dass so die anderen Kirchen mehr zum Zug kommen», sagt Rüst. Trotzdem freut sie sich, dass auch in der neuen alten Kirche St. Niklaus wieder Gottesdienste gefeiert werden können.