Kurz vor Beginn sah es für die Kinder-Chesslete in Langendorf alles andere als rosig aus. Schulferien, Kälte und leichter Schneefall sorgten dafür, dass 15 Minuten vor Beginn ausser dem Oberchessler niemand am Startpunkt bei der alten Turnhalle eingetroffen war. Zwar waren im Dorf schon einige Chessler gesichtet worden, diese bestiegen jedoch den Bus nach Solothurn und nahmen an der dortigen Kinder-Chesslete teil.

Bis zum Start, der pünktlich durch das Horn des Oberchesslers signalisiert wurde, kamen doch noch ungefähr 35 Chessler und Chesslerinnen in ihren Nachthemden. Mütter mit Kindern und Grosseltern mit ihren Enkeln vertrieben gemeinsam den Winter. Zwar waren es nur etwa halb so viel wie in anderen Jahren, doch versuchten die Kinder mit mehr Einsatz, die geringere Zahl vergessen zu machen. Vom Schulhaus ging es durchs Dorf bis zum Alters -und Pflegeheim Ischimatt, um auch dort den Winter zu vertreiben.

Die Chinderchesslete 2018 in Langendorf wurde von etwa halb so vielen Chesslerinnen und Chesslern besucht

Die Chinderchesslete wurde von etwa halb so vielen Chesslerinnen und Chesslern besucht

Die im Heim wohnenden älteren Leute hatten sichtlich Freude am Rasseln und Hupen der Kinder. Im mit übergrossen Konfettis und Fasnachtsmasken dekorierten Foyer des Pflegeheims wurden für die Chessler und ihre Eltern Tische aufgestellt und ihnen ein Zvieri mit Weggli und Schoggistängeli offeriert. Für die Kleinsten war die Lärmerei sichtlich ermüdend, sodass einige im Kinderwagen einschliefen.