Budget 2020

Keine Steuererhöhung in Feldbrunnen

Das Schulhaus soll einen Anbau erhalten. Schulhaus und Turnhalle werden saniert. 2020 wird dafür ein Projektierungskredit fällig.

Das Schulhaus soll einen Anbau erhalten. Schulhaus und Turnhalle werden saniert. 2020 wird dafür ein Projektierungskredit fällig.

Das budgetierte Minus im kommenden Jahr bereitet dem Gemeinderat keine Sorge. Von einer Steuererhöhung wird abgesehen. Für Zuversicht sorgen dabei die Steuererträge im laufenden Jahr, die das Minus im Budget 2019 decken werden.

Es sei eine ihrer schönsten Gemeindeversammlungen gewesen, sagt Gemeindepräsidentin Anita Panzer. Alle Geschäfte, mit einer Ausnahme (eine Enthaltung), gingen einstimmig über die Bühne. Die 71 Stimmberechtigten erlebten zudem die Verabschiedung von Finanzverwalterin Isabella Howald. Ihre Nachfolgerin in diesem für die Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus wichtigen Amt ist Simone Röösli.

Im Zusammenhang mit dem Budget 2020 wurden die Investitionen vorgestellt. Die Gemeindeversammlung genehmigte für den Ersatz Heizung Schulhaus einen Investitionskredit von 270'000 Franken. Der Ersatz der Heizung wird der Sanierung des Schulhauses vorgezogen. Zu unsicher erscheint deren Betrieb. Für die Sanierung des Schulhauses sei mit Kosten von 1,8 Mio. Franken zu rechnen, dazu kommen 1 Mio. Franken für den Anbau plus 600'000 Franken Reserve. In der Sanierung enthalten sei aber bereits der Ersatz der Heizung. Die Zahlen seien aber noch provisorisch. Als Erstes wurde für 2020 ein Projektierungskredit in der Höhe von 220'000 Franken genehmigt. Auch die 52'000 Franken für den Ersatz der Meteorwasserleitung Längweg Nord fanden keine Gegenstimme.

Die letztjährige Steuererhöhung von 65 auf 72 Prozent sei so ausgefallen wie berechnet. Positiv hätten sich zudem Zuzüger und Sondersteuern (Quellensteuern, Kapitalabfindungssteuern 2. und 3. Säule sowie Grundstückgewinnsteuern) ausgewirkt. Der budgetierte Aufwandüberschuss im Jahr 2019 soll aufgefangen werden können. Und obwohl das Budget 2020 einen Aufwandüberschuss von 207'514 Franken ausweist und hohe Investitionen anstehen, sei auf eine Steuererhöhung verzichtet worden. Im Weiteren würden alle Spezialfinanzierungen (Wasser, Abwasser, Abfuhrwesen) positiv abschliessen. Die Gebühren für die Abfuhr werden gar um über 6 Prozent reduziert. Bluten muss Feldbrunnen-St. Niklaus wiederum beim Finanz- und Lastenausgleich. Die Abgaben steigen 2020 erneut um über 252'000 Franken neu auf insgesamt 157'3000 Franken.

Meistgesehen

Artboard 1